Haubner zu Fehlzeitenreport: Unternehmer können Kosten nicht mehr alleine tragen

Arbeitsunfälle werden weniger - Kurzkrankenstände und Freizeitunfälle steigen - Reform der Entgeltfortzahlung wichtiger denn je

Wien, 25. Oktober 2012 (OTS/Text) - "Wie der aktuelle Fehlzeitenreport 2012 belegt, steigt die Zahl der Kurzkrankenstände und der Freizeitunfälle kontinuierlich", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR, Peter Haubner, und verweist darauf, dass sich die Kurzkrankenstände zwischen 2008 und 2011 von 358 Fällen je 1.000 Versicherte, auf 436 Fälle erhöhten. Allein die Kurzkrankenstände verursachen den Unternehmen Kosten zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. "Die österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer können diese Kosten, die jährlich ansteigen, nicht mehr alleine tragen", stellt Haubner mit aller Deutlichkeit klar und fordert einmal mehr eine Reform der Entgeltfortzahlung. ****

"Besonders erfreulich ist, dass die Arbeitsunfälle immer weniger werden. Im Jahr 2011 waren nur 3,7 Prozent von einem Arbeitsunfall betroffen. Hier zeigt der aktuelle Report einmal mehr, dass die Unternehmen erfolgreich in die Arbeitssicherheit und in den Schutz ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investieren", so Haubner, der darauf hinweist, dass die Unternehmen nicht nur die Beiträge zur Unfallversicherung für Arbeitsunfälle zahlen, sondern auch für Freizeitunfälle. "Durch die steigende Zahl der Freizeitunfälle entsteht eine unfaire Schieflage. Die Unternehmer sehen sich hier mit jährlich steigenden Kosten konfrontiert. Eine Reform der Entgeltfortzahlung ist daher wichtiger denn je", so Haubner, der appelliert, alternative Maßnahmen, wie Teilzeit-Krankenstand und eine Neuregelung der Abgeltung der Krankenkosten für Freizeitunfälle von Arbeitnehmern offen zu diskutieren.

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