ARBÖ: Achtung, am Wochenende riskiert man "Zores" mit Sommerpneus!

Wer im Schneetreiben mit Sommerreifen unterwegs ist bekommt zwar keine Strafe, aber auch kein Geld von Versicherung

Wien (OTS) - Dass sich das Wetter an keine Gesetze hält, ist erneut bewiesen, schließlich beginnt die situative Winterausrüstungspflicht erst am 1.11., also in genau einer Woche und Schneefall ist schon in den kommenden Tagen prognostiziert, berichtet der ARBÖ. "Das kommende verlängerte Wochenende sollte zum Reifenumstecken genutzt werden", rät Mag. Gerald Kumnig, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung. Denn die Winterausrüstungspflicht besagt zwar, dass erst ab dem 1.11. bei Schnee und Matsch Winterreifen montiert sein sollen - der ARBÖ rät aber von Experimenten mit Sommerreifen im Schneetreiben ab.

"Wer bei Schneefahrbahn Sommerreifen montiert hat kassiert zwar keine Strafe, dennoch läuft man Gefahr, dass die Versicherung im Schadensfall aussteigt und nicht bezahlt", warnt der ARBÖ-Rechtsexperte. "Wir empfehlen daher ab sofort auf Winterreifen umzusatteln", so Kumnig. Da vielerorts die Temperaturen unter sieben Grad plus sinken hat man außerdem mit Winterpneus von Haus aus den besseren Grip! "Wer vor dem Kauf von neuen Winterreifen steht und noch unentschlossen ist, dem empfehlen wir den ARBÖ Winterreifentest als Entscheidungshilfe." Unter www.arboe.at/reifentest stehen alle aktuellen Ergebnisse zum Download. Welche Kriterien ein guter Winterreifen erfüllen sollte sowie gute Tipps, wenn man die Reifen selber wechselt, gibt ARBÖ-Techniker Peter Haas in einem Video unter www.arboe.at/winterreifen.

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