SJ Wien-Landeskonferenz: "Raus aus der Krise - Zukunft ist Sozialismus"

Marina Hanke mit 90% der Delegiertenstimmen zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Wien (OTS/SPW) - Unter dem Motto "Raus aus der Krise - Zukunft ist Sozialismus" fand am Samstag, dem 20. Oktober 2012 die ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Wien statt. Auf der Konferenz wurde ein neuer Vorstand der SJ Wien gewählt. Neue Vorsitzende ist die 22-jährige Floridsdorferin, Marina Hanke, die bisher als Frauensprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SJ Wien tätig war. Sie wurde mit 90% gewählt und löste damit Irini Tzaferis ab, die davor zwei Jahre der Sozialistischen Jugend Wien vorsaß. Zum Landessekretär wurde mit 95% der 24-jährige Wiedner Ruben Mörth gewählt. Er folgt damit Fabian Looman nach, der die letzten vier Jahre die Geschicke der Organisation gelenkt hat. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Julia Hess (SJ Hietzing), Sascha Obrecht (SJ Favoriten), Sabine Toifelhart (SJ Brigittenau) und Philipp Tzaferis (SJ Landstraße) gewählt. ****

Hanke und Mörth bedankten sich beim scheidenden Team Looman und Tzaferis: "Fabian Looman und Irini Tzaferis haben maßgeblichen Anteil daran, dass die SJ Wien in den letzten Jahren deutlich vergrößert hat und sowohl innerparteilich als auch in der Öffentlichkeit ein stärkerer Faktor geworden ist. Sie haben durch Projekte wie der Jugendumfrage Raise your Voice gezeigt, dass die SJ Wien Sprachrohr für Wiens Jugendliche ist und auch immer für eine scharfe und öffentliche Kritik an der SPÖ-Regierungspolitik gesorgt. Dafür kann ihnen nicht genug gedankt werden. Wir werden in ihrem Sinne weiter an einer starken, kritischen und linken Sozialistischen Jugend arbeiten.

Bei der Konferenz wurden die Weichen für die Zukunft der Sozialistischen Jugend Wien gestellt. In ihren Reden nahmen die Vorsitzende Marina Hanke und der Landessekretär Ruben Mörth auf die Aufgaben Bezug, die die aktuelle multiple Krise der Sozialistischen Jugend Wien stelle. Man dürfe nicht zulassen, dass die Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung durch die Unfähigkeit zur progressiven Krisenbewältigung zunichte gemacht werden. In den nächsten Jahren stehen für die Sozialistische Jugend Wien die Vergrößerung der Organisation und der Kampf gegen die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und gegen den Abbau des Sozialstaates im Zentrum. Bei der Konferenz wurden 26 Anträge zu verschiedenen politischen Themen von 105 Delegierten rege diskutiert und beschlossen, darunter Anträge, die sich mit Strategien zur Krisenbewältigung und einer progressiven europäischen Union befassten.

Marina Hanke dazu abschließend: "Wir werden in den nächsten Jahren weiterhin um eine Vergrößerung der Organisation kämpfen. Unser Ziel ist es, so viele Jugendliche wie nur möglich in der SJ Wien zu organisieren. Im Wahljahr 2013 werden wir vor allem wieder die starke Stimme der Jugendlichen sein, die sich gegen die rechten Hetzer rund um Strache wehrt. Die SJ Wien wird weiterhin alles, was möglich ist, tun, um die Wiener Jugendlichen über die Lügen der FPÖ aufzuklären. Das bedeutet aber auch, die SPÖ mehr in die Verantwortung zu nehmen und von ihr linke, sozialistische Antworten auf die Krise zu fordern anstatt neoliberaler Lösungen, wie dem Fiskalpakt. Das werden wir immer lautstark und öffentlich einfordern".

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