3,4 Prozent Gehaltsplus für Angestellte in der Stein- und keramischen Industrie

Rascher Abschluss bedeutet Anerkennung guter Arbeit

Wien (OTS/ÖGB) - Bereits in der ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Kollektivvertrag für die Angestellten in der Stein- und keramischen Industrie einigten sich die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und der Fachverband auf eine Erhöhung der Kollektivvertragsgehälter um 3,4 Prozent und der Ist-Gehälter um 3,2 Prozent.

"Die wirtschaftliche Situation ist in Teilbereichen der Stein- und keramischen Industrie vor allem wegen der schwächelnden Baukonjunktur und der starken Zurückhaltung von Bund, Ländern und Gemeinden, was dringend notwendige Investitionen betrifft, nicht auf dem höchsten Niveau. Angesichts dessen und angesichts einer tendenziell sinkenden Jahresinflation sehen wir den Abschluss als eine wertschätzende Anerkennung und Investition in die gute Arbeit der Angestellten, sowie in die Wahrung des sozialen Friedens der Branche", erklärt Helmut Tomek, Betriebsrat der Wienerberger AG und Verhandlungsleiter der GPA-djp.

Hilfreich für die rasche Einigung sei sicherlich auch das Ergebnis der ersten Verhandlungen in der Vorwoche gewesen, ergänzt der zuständige Wirtschaftsbereichssekretär in der GPA-djp, Roman Krenn: " Der Bereich FMMI (Fachverband Maschinen und Metallwaren Industrie), hat, soweit es die Abschlusshöhe betrifft, sicher Signalwirkung für andere Branchen, deren Kollektivverträge heuer unter bekanntermaßen schwierigen Umständen verhandelt werden."
Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. November 2012 in Kraft und gilt für rund 5000 Angestellte.

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