VCÖ-Aussagen zu Firmenfahrzeugen wieder einmal nicht nachvollziehbar

Wien (OTS) - Die Aussagen des VCÖ zu Firmenfahrzeugen sind nicht nachvollziehbar und sachlich unrichtig. Richtig ist, dass von den heuer neu zugelassenen 267.000 Pkw 51 Prozent Firmenwagen sind. Daraus aber zu schließen, dass diese Fahrzeuge steuerlich begünstigt sind, zeigt, dass sich der VCÖ nicht mit diesem Fahrzeugsegment auseinandergesetzt hat.

Der VCÖ behauptet, dass dieses Segment stetig wachse und Nutzer von Firmenfahrzeugen steuerlich bevorteilt seien. Das stehe auch im Widerspruch zu Österreichs Klimaschutzzielen. Dabei vergisst der VCÖ bei seiner Betrachtung, dass in diesem Segment sowohl Fahrzeuge der Exekutive, von Rettungsdiensten sowie Service- und Hilfsdiensten enthalten sind, bei denen gar kein Sachbezug anfällt. Auch Direktions- und Vorführfahrzeuge sowie Kurzzulassungen sind in diesem Segment enthalten. Die klassischen Firmenfahrzeuge sind in der Regel nicht Direktionsfahrzeuge, sondern Fahrzeuge der kleinen Fahrzeug-bis Mittelklasse, die für den Außendienst benötigt werden. Diese Fahrzeuge werden kürzer genutzt als Privatwagen. Sie sind im Schnitt jünger, werden öfter erneuert und sorgen damit für höhere Steuereinnahmen. Dank moderner Technik stoßen Firmenfahrzeuge weniger CO2 aus als der Durchschnitt der Privatautos. Gerade aus diesem Grund sollte der VCÖ seine Kritik eigentlich überdenken.

Fakt ist, dass Firmenfahrzeuge steuerlich benachteiligt sind, weil sie das einzige Betriebsmittel sind, das nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. Außerdem unterliegen diese Fahrzeuge der sogenannten Luxustangente, die die Höhe der steuerlichen Abschreibung streng reglementiert.

Der Verband der Automobilimporteure steht jederzeit für Diskussionen betreffend konstruktiver Änderungen im Kfz-Steuersystem zur Verfügung, aber populistische Aussagen helfen nicht, Reformen in diesem Bereich anzugehen.

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