ESM - Matznetter ad Freiheitliche: Anti-EU-Polemik zeugt von wirtschaftspolitischer Ahnungslosigkeit

Eine Million Arbeitsplätze in Österreich hängen an EU und Euro

Wien (OTS/SK) - FPÖ-Chef Strache und dessen Kärntner Pendant Scheuch haben heute, Freitag, die Vorlage für den Beschluss zur Verfassungsklage gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus präsentiert. Für SPÖ-Wirtschaftssprecher, WKÖ-Vizepräsident Christoph Matznetter ist diese "durchschaubare populistische Panikmache" gegen Europa und den Euro ein weiteres Indiz für die "gähnende Inhaltsleere und nicht einmal in Ansätzen vorhandene Wirtschaftskompetenz" der Freiheitlichen. "Besonders bemerkenswert ist, dass Strache und Scheuch nicht einmal rot werden, wenn sie behaupten, der ESM sei zum Schaden Österreichs. Den beiden Herren sollte eigentlich bewusst sein, dass rund 70 Prozent aller österreichischen Exporte in die EU gehen und über 50 Prozent in die Eurozone. Mit der Stabilität des Euros und der EU sind hierzulande rund eine Million Arbeitsplätze verbunden." ****

Alles spreche dafür, die gemeinsame Währung zu stützen. "Alle Mitgliedsstaaten schaffen gemeinsam eine Versicherung gegen weitere Angriffe von Spekulanten oder intransparente Ratings", so Matznetter. Im Übrigen hätten sich die Freiheitlich entgegen ihrer Selbsteinschätzung "weniger als die Verteidiger gallischer, denn als die Bauherren potemkinscher Dörfer traurige Verdienste erworben", erinnert Matznetter an die zahlreichen Korruptionsfälle unter freiheitlicher Regierungsbeteiligung im Bund bzw. an das Hypo-Debakel in Kärnten. (Schluss) mo/sv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007