Jakob Auer: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen!

Staatsfinanzen sind unverzichtbare Grundlage für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Solide Staatsfinanzen sind die unverzichtbare Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und damit für soziale Stabilität. Unser Ziel ist ein ausgeglichener Staatshaushalt bis 2016. Denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen! Das sagte heute, Mittwoch, der Obmann des Budgetausschusses Abg. Jakob Auer in seinem Debattenbeitrag zur Ersten Lesung des Budgets 2013 mit der Bitte um eine konstruktive und kritische Auseinandersetzung in den Budgetausschuss-Beratungen.

"Werfen wir doch auch einmal einen Blick über den Tellerrand", wies Jakob Auer etwa auf den Schuldenstand von mehr als 100 Prozent der Wirtschaftsleistung in den USA hin. Mit einem Schuldenstand von 16 Billionen Dollar und einer Neuverschuldung von einer Billion Dollar gehört die USA zu den am höchsten verschuldeten Industrieländern der Welt. Noch schlimmer steht es um Japan. Hier ist die Schuldenquote bei rund 200 Prozent. "Das sind die beiden größten Volkswirtschaften der Welt", spricht sich Auer für mehr Selbstbewusstsein in Österreich aus. "Österreich steht besser da, und wir können durchaus stolz sein auf die Wirtschaftsleistungen der Betriebe und die Qualität der Arbeitnehmer", so Auer.

Da Österreich mehr als 60 Prozent der Warenexporte im Euroraum abdeckt, sind wir weniger von Wechselkursveränderungen abhängig. Das beweisen auch die Lohnstückkosten, die bei uns deutlich niedriger sind als im Euro-Durchschnitt. Für Auer ist das auch eine Bestätigung der politischen Maßnahmen, die zeitgerecht und richtig getroffen wurden. "Wir sind in den schwierigen Jahren gut durch die Krise gekommen", betonte der ÖVP-Abgeordnete.

Kofinanzierungssatz muss in der 2. Säule erhalten bleiben

Mit einer Bitte um Unterstützung bei den kommenden GAP-Verhandlungen wandte sich Jakob Auer auch an den anwesenden Bundeskanzler. Für die Entwicklung des ländlichen Raumes ist es wichtig, dass die Kofinanzierung von 50 Prozent auch in der zweiten Säule erhalten bleibt. "Denn Land- und Forstwirtschaft ist auch Wirtschaft am Lande, und diese braucht Ihre Unterstützung", so Auer.
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