FPÖ-Fichtenbauer: Darabos Zahlenspielereien werden immer absurder

6,4 Prozent brauchbare Freiwillige sind zu wenig für ein Berufsheer

Wien (OTS) - "Die Zahlenspielereien des pilotversuchenden Verteidigungsministers werden immer absurder", sagte der freiheitliche Wehrsprecher NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer angesichts der heute veröffentlichten Zahlen der bisher eingegangenen Freiwilligenmeldungen. So versuche das Heer zwei Pionierkompanien mit jeweils 115 Soldaten aufzustellen. "Für das Projekte haben sich erfreulicher Weise 2.000 Freiwillige gemeldet. Das Problem dabei ist nur, dass davon lediglich 128 militärisch brauchbar waren", zeigte Fichtenbauer einen weiteren abgestürzten Pilotversuch Darabos auf.

Das Berufsheer-Modell von Darabos benötige eine Profimiliz in der Stärke von 9.300 Mann. Rechne man nun das gescheiterte Pilotprojekt hoch, und rekrutiere mit der gleichen Auswahlrate von 6,4 Prozent, so wären rund 145.000 Freiwilligenmeldungen nötig um auf die angestrebte Sollstärke zu kommen. Würde man weiters mit dem gleichen Tempo - 128 Soldaten in rund acht Monaten - vorgehen, würde man für die Rekrutierung von 9.300 Soldaten 48 Jahre brauchen.

"Mit dieser Zahlen aus der Österreichischen Realität richtet sich das System Darabos von selbst", betonte Fichtenbauer, der einmal mehr forderte den Pilotversuch "Verteidigungsminister Darabos" einzustellen.

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