Austrian Standards: Neues Meeting Center

Wien (OTS) - Im neuen Meeting Center von Austrian Standards in Wien finden jährlich rund 1 000 Meetings zur Entwicklung nationaler, Europäischer bzw. Internationaler Standards statt. Der Umbau der 1 200 m2 Fläche durch den Wiener Architekten Christoph Schiener ist ein Paradebeispiel für Design, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und läutet zugleich die Internationalisierungsoffensive von Austrian Standards ein.

Diese Themen waren Gegenstand einer heutigen Pressekonferenz in Wien. Die offizielle Eröffnung des Centers findet heute Abend im Beisein von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer sowie 100 hochkarätigen Gästen statt.

Internationale Drehscheibe für Normung

"Mit dem neuen Center möchten wir unseren Partnern, Experten und Mitarbeitern eine aufgeschlossene Atmosphäre bieten, die die Entwicklung von Standards der Zukunft optimal ermöglicht", so Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Direktor Austrian Standards. Als Mitglied der Europäischen und Internationalen Normungsorganisationen CEN und ISO werden im neuen Meeting Center mehr als 1 000 normenspezifische Meetings mit in- und ausländischen Teilnehmern - von Aserbaidschan über Mexiko bis Zaire - sowie rund 160 Lehrgänge und Seminare durchgeführt.

Inspirierend wie eine Blumenwiese

Der Umbau der 1 200 Quadratmeter großen Fläche wurde in nur 4,5 Monaten realisiert, die Kosten betrugen rund 2,6 Mio. Euro. Die größten Herausforderungen waren die Deckenkonstruktionen aus Beton, die massiv verändert werden mussten, um Licht in alle Räume zu bringen. Durch modernste LED-Technik kann jedoch auch als Ergänzung warmes "Abendlicht" eingeschaltet werden. Recherche-Terminals, freie Internet-Zugänge, kabelfreie Meeting-Räume, eine Cafeteria - und Sodawasser aus dem Wasserhahn -, sind nur einige der Annehmlichkeiten, die geboten werden. Bei der Planung des funktionalen, lichtdurchfluteten und ebenso formschönen Centers, hat sich der Wiener Architekt und Designer Dipl.-Ing. Christoph Schiener von einer Blumenwiese inspirieren lassen.

Gateway zum Weltmarkt

Austrian Standards entwickelt selbst keine Normen, sondern stellt vielmehr die Infrastruktur zur Entwicklung allgemeingültiger Standards entsprechend international festgelegter Verfahrensweisen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung bietet die Organisation auch notwendige Präsenz am internationalen Parkett:
"Über Austrian Standards sind österreichische Unternehmen in 78 Prozent aller europäischen und in 89 Prozent aller internationalen Technischen Komitees vertreten. Gemeinsam am runden Tisch von CEN und ISO bestimmen wir mit, was morgen und übermorgen Europäischer bzw. Internationaler Standard sein wird", so Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß, Präsident Austrian Standards. Der Wert der Normung ist auch gesamtwirtschaftlich von großer Bedeutung: Allein für Österreich beträgt ihr Anteil am jährlichen Wirtschaftswachstum 25 Prozent bzw. 2 Milliarden Euro pro Jahr am Bruttoinlandsprodukt.

Internationalisierungsoffensive

Immer mehr österreichische Unternehmen, die "vorne dabei sein wollen", investieren in die Normungsarbeit. Um die "Spielregeln" des globalen Marktes aktiv mit zu gestalten, empfiehlt Austrian Standards Vizedirektorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha, Normung als Chefsache anzusehen, vorauszudenken und Themen rechtzeitig aufzugreifen, wobei Austrian Standards als erfahrener Partner zur Verfügung steht. Ein Beweis dafür ist auch die jüngste "Internationalisierungsoffensive" für wichtige Exportmärkte, wo mitunter andere Standards als die Internationalen und Europäischen (ISO bzw. EN) tonangebend sind. Um österreichischen Exporteuren einen noch umfassenderen und komfortableren Zugang zu Standards und Regelwerken aus aller Welt zu bieten, hat Austrian Standards ab sofort das komplette Portfolio von ASTM International, der "American Society for Testing and Materials", im Programm und ist in Verhandlungen mit dem US-amerikanischen "Institute of Electrical and Electronics Engineers, IEEE". Darüber hinaus unterhält Austrian Standards, als internationale Drehscheibe für Normung, intensive Kontakte zu den GUS-Staaten, zu Russland und China. "Wir holen damit die Normen der Welt nach Österreich, zugleich gestalten wir österreichische Wirtschaftspolitik aktiv mit", so Stampfl-Blaha abschließend.

Austrian Standards steht für Austrian Standards Institute sowie für die Austrian Standards plus GmbH. Austrian Standards managt ein einzigartiges Netzwerk von 5.900 Experten und Expertinnen, um deren vielfältiges Wissen und Erfahrungen zusammenzubringen. Austrian Standards Institute ermöglicht damit die Entwicklung allgemein akzeptierter Standards/Normen. Dieses Know-how macht Austrian Standards plus durch Publikationen, Trainings und weitere Services zugänglich.

Präsident ist Univ.Prof. DDr. Walter Barfuß, Direktor Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Vizedirektoren sind DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha und Mag. Wolfgang Steigenberger. Austrian Standards Institute ist das österreichische Mitglied in der International Organization for Standardization ISO und im Europäischen Komitee für Normung CEN.

Nähere Informationen: www.austrian-standards.at | www.as-institute.at | www.as-plus.at

Link zur Pressemappe:
http://www.austrian-standards.at/presse/pressemappe-2012.html

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