PVÖ-Edlinger fordert Schluss mit Preistreiberei

PensionistInnen am stärksten von hoher Inflation betroffen

Wien (OTS/SPW) - "Obwohl die Wirtschaft stagniert, steigen die Preise in lichte Höhen. Leidtragende dieser Entwicklung sind vor allem finanziell Schwächere, darunter zahlreiche PensionistInnen. Die Erhöhung des Preisniveaus des wöchentlichen Warenkorbs - dieser ist vor allem für Pensionistenhaushalte schlagend - im September mit 4,3 Prozent ist ein Alarmsignal. Die Kluft zwischen Einkommen aus Lohn bzw. Pension und der Inflation wird immer tiefer. Breiten Bevölkerungsschichten droht Armut, wenn nicht bald wirksame Maßnahmen gegen die Preistreiberei ergriffen werden", stellte der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a.D. Rudolf Edlinger am Mittwoch fest.****

"Die Spekulation mit Nahrungsmitteln, aber auch mit anderen Gütern des täglichen Bedarfs ist zu einem wesentlichen Teil für die hohen Preise verantwortlich. Dazu kommt noch der spezielle, ungerechtfertigte 'Österreich-Zuschlag' auf Lebensmittel sowie die deutlich über der allgemeinen Inflationsrate liegende Entwicklung der Mieten", ortete Edlinger die Ursachen der unerfreulichen Preisentwicklung. "Hier ist die Politik gefordert: Sie hat die Möglichkeiten, sowohl der Spekulation auf Lebensmittel oder dem Österreich-Zuschlag u.a. durch Offenlegung der Kalkulationen von großen Handelsketten entgegenzuwirken, sowie die Mietenexplosion durch gesetzliche Maßnahmen wie u.a. Mietzinsobergrenzen, Wegfall der Willkür bei der Zuschlagsberechnung usw., zu bekämpfen!"

"Es kann jedenfalls nicht sein, dass die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen allein die Zeche für die von Spekulanten ausgelöste Finanzkrise und die darauf basierende schwache Wirtschaftsentwicklung tragen, während andere sich noch weiter auf geradezu unverschämte Art und Weise bereichern. Die Politik muss endlich eingreifen und die Balance wieder herstellen, sonst droht der soziale Ausgleich auch in Österreich zu zerfallen", schloss Edlinger. (Schluss)

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