Der große "Eco"-Geldanlage-Check am 18. Oktober im ORF

Außerdem: Grundbuch - Erben und Schenken werden teuer

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 18. Oktober 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Der große "Eco"-Geldanlage-Check

Geschätzte 400 Milliarden Euro haben die Österreicher/innen derzeit auf Sparbüchern und Einlagekonten gehortet - eine Riesensumme, die noch dazu höchstens auf ein Jahr gebunden veranlagt ist. Vielen Sparern fehlt aber ganz offensichtlich der Mut, sich in ertragreichere Anlageformen vorzuwagen. Zu viele haben in der Finanzmarktkrise Geld verloren oder sind ob der Entwicklung im Euroraum verunsichert. Was tun, ist da die Frage? Im zweiten Teil des großen Geldanlage-Checks widmet sich "Eco" diese Woche den Themen Immobilien, Anleihen und Lebensversicherungen. Wie sinnvoll ist es derzeit, in Eigentumswohnungen zum Vermieten zu investieren? Wie sicher sind Staatsanleihen - wenn man beispielsweise auf die Entwicklungen in Griechenland oder Spanien blickt? Und: Was bringt eine Lebensversicherung als Kapitalanlage? Bericht: Bettina Fink und Katinka Nowotny.

Grundbuch: Erben und Schenken werden teuer

Ab dem Jahr 2013 kann Erben oder Schenken für die Begünstigten ganz schön teuer werden. Tatsächlich plant die Regierung, die Grundbuchsgebühren neu zu regeln und diese nicht mehr wie bisher vom (günstigeren) Einheitswert einer Liegenschaft, sondern vom (viel höheren) Verkehrswert abhängig zu machen. Im Fall eines Einfamilienhauses, das rund 300.000 Euro wert ist, würden sich die Pläne der Regierung mit Mehrkosten von rund 10.000 Euro niederschlagen. Gerechtfertigt wird die Neuregelung mit einem gesetzlichen "Reparaturbedarf", da der Verfassungsgerichtshof die alte Gebührenregelung aufgehoben hatte. Nur: Noch ist das Vorhaben des Justizministeriums umstritten; erst nach und nach dämmert es vielen Betroffenen, wie sehr diese höheren Grundbuchsgebühren Erben und Schenken verteuern würden.

US-Wahlen: Wie tickt die Wall Street?

Bei der US-Präsidentschaftswahl wird auch darüber entschieden werden, mit welcher nächsten "Administration" sich die Finanzindustrie an der New Yorker Wall Street herumschlagen muss. Aber: Wie tickt eigentlich die Wall Street, gerade in diesem Präsidentschaftswahlkampf? Was würde ein Sieg des Demokraten Barack Obama, was ein Erfolg des Republikaners Mitt Romney für das Herz der US-amerikanischen Finanzwirtschaft bedeuten? Oder ist es den Herren der Geldhäuser ohnehin egal, wer im Weißen Haus sitzt - weil sie sowieso schon wieder schalten und walten können, wie sie wollen? Denn eines ist klar: Von der vielversprochenen Regulierung der Märkte ist vier Jahre nach dem Crash nicht viel übrig geblieben. Das "Casino an der Wall Street" hat wieder die Tore geöffnet. Nach wie vor werden die besten und klügsten Köpfe mit viel Geld in die Finanzindustrie gelockt, und nach wie vor werden beim "money making" vielfach Regeln des Anstandes und der Ethik übergangen. Bericht: Günther Kogler und Beate Haselmayer.

Red Bull: Abheben in die Stratosphäre des Werbehimmels

Ein Sprung aus 39 Kilometern Höhe - ein Bild, das sich in das Gedächtnis von Millionen Zuseherinnen und Zusehern eingeprägt hat. 50 Millionen Euro soll der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner seinen Sponsor Red Bull gekostet haben. Im Vergleich zum geschätzten Werbebudget des Energydrinkherstellers von rund einer Milliarde für Formel 1, Flugshows und Extremsport wäre dies eine eher kleinere Aufwendung. Doch wie wird der Getränkeerzeuger aus Fuschl vom Stratos-Stunt profitieren? Ist der Sprung von Felix Baumgartner "werbetechnisch" überhaupt noch zu übertreffen? "Eco" berichtet über die milliardenschwere Werbemaschinerie des Österreichers Dietrich Mateschitz, der anscheinend nur noch nebenbei Getränke in Dosen verkauft. Bericht: Hans Wu, Hans Hrabal, Nicole Friesenbichler.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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