BZÖ-Bucher: "Personifizierte Inserate auf Steuerzahlerkosten sind schlechter Stil"

"Wie schlecht ist aber erst der Stil, wenn "ein tollwütiger Milliardär" nach Österreich reist und einzelne Politiker aus unseren Reihen herauskauft?"

Wien (OTS) - "Man muss akzeptieren, dass in Österreich Meinungsfreiheit herrscht, wie man aber mit dieser umgeht, liegt in erster Linie im Verantwortungsbereich der jeweiligen Partei. Ich halte es aber für einen schlechten Stil, wenn man wie die Grünen solche personifizierten Inserate auf Steuerzahlerkosten schaltet. Wie schlecht ist aber erst der Stil, wenn "ein tollwütiger Milliardär" nach Österreich reist und einzelne Politiker aus unseren Reihen herauskauft? Wie schlecht ist erst dieser Stil in Österreich, den wir gegenwärtig ertragen müssen", sagte BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher in der Einwendungsdebatte.

"Eines aber muss mir erst einmal einer nachmachen, nämlich 500.000 Euro geboten zu bekommen - dann aber trotzdem "Nein" zu sagen. Es gibt Menschen in diesem Raum, die haben sich kaufen lassen und das ist eigentlich die große Schande für unseren Berufsstand. Ich hoffe aber, dass die politische Kultur in Österreich nicht unter solchen Umständen zu Grabe getragen wird", so Bucher.

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