FPÖ-Vilimsky: SPÖ braucht keinen Aufbruch sondern Abbruch

Wien (OTS) - "Die SPÖ ist nun in der längst fälligen Richtungsdiskussion gelandet, die bereits seit Jahren in der Partei gärt", analysierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. "Die SPÖ braucht daher auch keinen Aufbruch, wie das der Traiskirchner SPÖ-Stadtparteivorsitzende Andreas Babler verlangt, sondern einen Abbruch der völlig abgehobenen Politik", so Vilimsky.

Ein reiner Akt der Verzweiflung sei auch die Bestellung des Chefs des roten Pensionistenverbandes, Karl Blecha, als Erneuerer, der die SPÖ fit für die Zukunft machen solle, so Vilimsky. Hier versuche die SPÖ offenbar mit einem fast 80-jährigen ein Gegengewicht zum 80-jährigen Frank Stronach aufzubauen, um ihre Kernwählerschicht der Pensionisten bei der Stange zu halten, so Vilimsky. Ob in Zeiten von durch die SPÖ-ÖVP-Regierung abgewürgten Korruptionsausschüssen, Blecha, der wegen Beweismittelunterdrückung und Urkundenfälschung im Fall Noricum zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt worden ist, das richtige Signal sei, bleibe dahingestellt, so Vilimsky.

In Wahrheit tobe in der SPÖ seit Jahren ein Richtungsstreit zwischen Sozialisten, Sozialdemokraten, Opportunisten und Karrieristen, sagte Vilimsky, der den Genossen die Spaltung in Sozialdemokraten und Sozialisten empfiehlt. Dies resultiere aus einer seit Jahren verfehlten Politik der SPÖ-Vorsitzenden. "Die Aufhetzung der jungen SPÖ-Mitglieder gegen alles was nicht extrem Links ist, hat die Parteiführung in eine Lose-Lose-Situation gebracht", sagte Vilimsky. "Die Geister die gerufen wurden werden die Genossen jetzt nicht mehr los", kommentierte Vilimsky den Aufstand der jungen extremen Linken innerhalb der SPÖ.

Durch die zunehmende Radikalisierung ihrer jungen Mitglieder komme die SPÖ bald in eine Situation, in der sie keinen Koalitionspartner mehr finden werde, denn mit den ebenfalls extrem linken Grünen werde sich keine Mehrheit ausgehen, so Vilimsky. "Den Karren SPÖ hat die Parteiführung selbst in den Dreck gefahren", betonte Vilimsky der nicht erwartet, dass Faymann in der Lage sein wird seine eigene Partei zu befrieden. "Die 83 Prozent sind nur die Spitze des Eisberges. In Wahrheit sind viel mehr Genossen unzufrieden mit der schwachen Führung des Kanzlers", so Vilimsky, der sein Angebot an frustrierte SPÖ-Funktionäre und SPÖ-Wähler erneuerte, ein Stück des Weges gemeinsam mit der FPÖ zu gehen.

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