WKÖ-Schultz für einfache und sinnvolle Beteiligung der Unternehmen an neuen EU-Förderprogrammen

Bayerische und österreichische Wirtschaftskammer informieren in Brüssel über Verhandlungsstand bei den EU-Förderprogrammen COSME und Horizon 2020

Wien (OTS/PWK732) - Die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Martha Schultz, präsentierte heute, Mittwoch, in Brüssel die Wünsche der Unternehmen an das zukünftige EU-Innovations-und Forschungsförderprogramm Horizon 2020 und ging auf den engen Zusammenhalt österreichischer und bayrischer Unternehmen ein:
"Unternehmen und Wirtschaft sind entlang vieler Wertschöpfungsketten eng mit einander verbunden. Was liegt näher, als diese Zusammenarbeit auch für gemeinsame Innovations- und Technologieprojekte in den Europäischen Programmen zu nutzen."

Ab 1. Jänner 2014 gibt es für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Bereich Forschung und Innovation eine neue europäische Förderkulisse. Mehr als 170 Teilnehmer aus den europäischen Institutionen, den Mitgliedstaaten und der Wirtschaft wurden heute bei einer Veranstaltung in der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel über den aktuellen Verhandlungsstand der beiden Förderprogramme - das Programm für Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU (COSME) und das neue Innnovations- und Forschungsförderprogramm Horizon 2020 - informiert und diskutierten über Prioritäten und Schlüsselthemen wie nachhaltige Verkehrskonzepte, Lebensmittel- und Biotechnologie.

"Die Verhandlungen zu diesen beiden Programmen stehen an einem kritischen Punkt. Jetzt wird entschieden, ob eine Vereinfachung und sinnvolle Beteiligung der Unternehmen gelingt oder nicht. Ich appelliere an das Europäische Parlament, eine ausreichende Mittelausstattung von COSME zu sichern, eine für KMU zugängliche Garantieplattform einzurichten und den Vorschlägen der EU-Kommission und des Rats zur Vereinfachung zu folgen. Horizon 2020 kann nur erfolgreich sein, wenn sich viele innovative Unternehmen beteiligen und dafür sorgen, dass aus Wissen auch marktfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen", forderte Schultz in Brüssel.

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und die Wirtschaftskammer Österreich haben 2011 ein Abkommen zur Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, technologische Entwicklung und Innovation unterzeichnet, die besonders die Bereiche Neue Werkstoffe, Clean-Tech, Life Sciences, IKT, Photonic, Mechatronic, Produktionstechnologien und technische Dienstleistungen betrifft. Entsprechend der Vereinbarung wurde die Informationsveranstaltung von der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go international und der WKÖ organisiert. Ziel ist die Anbahnung von Kooperationen mit der Bayerischen Forschungsallianz (BAYFO), Bayern Innovativ und den Enterprise Europe Network (EEN)-Büros auf beiden Seiten - in Österreich steht bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und in der Wirtschaftskammer eine Infrastruktur zur Verfügung, auf die man im konkreten Fall vertrauen kann. Das Enterprise Europe Network hat sich besonders bewährt, weil repräsentative und regional stark verankerte Trägerorganisationen dahinterstehen. (FA)

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