SOS Mitmensch: Kaiserin Maria Theresia würde sich im Grabe umdrehen

Alle Kinder in Österreich müssen Zugang zu Bildung haben!

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt scharfe Kritik daran, dass mehr als 500 minderjährige Asylsuchende in der Asylerstaufnahmestelle Traiskirchen keinen Zugang zu Schulbildung haben. "Kaiserin MariaTheresia hat Mitte des 18. Jahrhunderts den Weg in Richtung allgemeine Schulpflicht geebnet. Wenn sie wüsste, dass im 21. Jahrhundert mehr als 500 Kinder und Jugendliche komplett vom Zugang zu Bildung abgeschnitten sind, sie würde sich wohl im Grabe umdrehen" so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

SOS Mitmensch fordert eine Sofortlösung für die Bildungsteilnahme der jungen Asylsuchenden. "Für alle PolitikerInnen und Behördenvertreter, die wirklich am Wohl von Kindern interessiert sind, muss es allerhöchste Priorität haben, allen Kinder und Jugendlichen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Es kann und darf nicht sein, dass die Politik voll Eifer bei der Sache ist, wenn es darum geht Eltern für Schulpflichtverletzungen ihrer Kinder zu bestrafen, aber die gleiche Politik dann schweigt, wenn der Staat als Schulpflichtverletzer auftritt", so Pollak.

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Pollak
Mobil:0664 512 09 25
apo@sosmitmensch.at
www.sosmitmensch.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SMM0001