ASFINAG schlägt Alarm: Jedes siebente Todesopfer 2012 nicht angegurtet!

Risiko ohne Gurt acht Mal höher als angegurtet

Wien (OTS) - Die ASFINAG schlägt Alarm: Von bisher 55 Verkehrstoten auf Autobahnen und Schnellstraßen waren acht nicht angegurtet - das ist jedes siebente Todesopfer. Studien belegen: Das Risiko tödlich zu verunglücken ist für nicht gesicherte Kinder oder Erwachsene acht Mal höher als für gesicherte. "Wir investieren jedes Jahr 500 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit", sagen die ASFINAG Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl, "wenn sich die Autofahrer aber nicht anschnallen oder sogar auf den Kindersitz "vergessen", nützt das bei Unfällen wenig. Nur Miteinander können wir die Straßen sicherer machen." Wie wichtig Eigenverantwortung ist unterstreicht Verkehrsministerin Doris Bures: "Gurte retten Leben und Gurte sind verpflichtend! Verkehrssicherheit ist aber nicht nur eine Frage der richtigen Gesetze - jeder Einzelne trägt Verantwortung, wenn es darum geht, menschliches Leid zu verhindern!"

Rückgang bei den tödlichen Autobahn-Unfällen gestoppt

In den vergangenen zehn Jahren ist es gelungen, die Zahl an tödlichen Unfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen auf ein Drittel zu reduzieren: Im Vorjahr kamen auf dem Netz der ASFINAG 59 Menschen ums Leben - das war ein historischer Tiefstand. Heuer zeichnet sich im Vergleichszeitraum Jänner bis Oktober kein rückläufiger Trend bei den tödlichen Unfällen ab: Bei 49 Unfällen mit Todesfolgen sind bisher 55 Menschen ums Leben gekommen - acht davon waren nicht angeschnallt.

Autobahnen sind nach wie vor die sichersten Straßen

Autobahnen und Schnellstraßen machen nur zwei Prozent aller Straßen in Österreich aus, bewältigen aber 40 Prozent des gesamten Verkehrs. Der Anteil an den Unfällen insgesamt macht dennoch nur fünf Prozent aus. Jeden zweiten Euro - rund 500 Millionen Euro im Jahr -investiert die ASFINAG in Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: zweite Tunnelröhren, Verkehrsbeeinflussung, Rastplätze und modernste Leitschienen und Anpralldämpfer.

Tipp: Infos zum Thema sicheres Reisen auf Autobahnen finden Sie auf www.asfinag.at; spezielle Infos zur richtigen Anwendung von Kindersitzen auf www.bmvit.gv.at

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