Spindelegger: Europa steht nicht zur Disposition

Sozialpartner-Treffen zur Zukunft Europas – Österreich will Mitgestalter sein

Wien, 15. Oktober 2012 (ÖVP-PD) Als wichtiges und sichtbares Signal bezeichnet Vizekanzler Michael Spindelegger die Bad Ischler Dialoge 2012 der Sozialpartner zum Thema "Zukunft Europa". Die Initiative leiste jenen Schützenhilfe, die sich um Anerkennung, Bedeutung und den Mehrwert Europas bemühen, so der Vizekanzler in einer Rede. Gerade in Zeiten der Krise sind die Bad Ischler Dialoge ein deutliches Zeichen. Europa steht an einem bedeutenden Wendepunkt, der mit dem Abschluss der Gründungsverträge vergleichbar ist. "Wir in Österreich wollen nicht nur Zeugen, sondern vielmehr Mitgestalter einer weiteren Stufe der europäischen Integration sein", so der Vizekanzler in seiner Rede. Europa muss seinen Bürgerinnen und Bürgern Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit garantieren. ****

Der Friedensnobelpreis ist demnach eine "große Ehre" für die Europäische Union: "Es zeigt, dass Europa und die Errungenschaften der Europäischen Union nicht nur für das Wohl unserer Staaten und ihrer Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar sind, sondern weit darüber hinaus weltweit zur Förderung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten beigetragen haben", betonte Spindelegger. "Europa steht nicht zur Disposition."

Der Binnenmarkt als Herzstück "soll von Nachhaltigkeit, ausgewogenem Wirtschaftswachstum, einer wettbewerbsfähigen sozialen Marktwirtschaft und Vollbeschäftigung gekennzeichnet sein", so Spindelegger. "Österreich ist mit seinen beachtlichen Wirtschaftsdaten, innovativen Unternehmen und geringer Jugendarbeitslosigkeit ein gefragter Beispielgeber." Dafür müssen Grenzen abgebaut und Märkte geöffnet werden, um die Kräfte innerhalb der EU zu bündeln.

"Die österreichischen Sozialpartner stellen sich hinter diesen gemeinsamen europäischen Kontinent", betont Spindelegger die Wichtigkeit der Bad Ischler Dialoge der Sozialpartner. "Information und Dialog sind daher essentiell, ebenso wie demokratische Mitwirkung und Bürgerbeteiligung. Wir diskutieren gemeinsam weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Ausgestaltung der Zukunft Europas, um Europa jene positive Zukunft zu garantieren, die es verdient."

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