AUF-AFH: Darabos mit seinen Pilotprojekten gescheitert

Wien (OTS) - "Im ersten Quartal 2013 stehen einige wichtige Sektionen, Gruppen und Kommanden beim Bundesheer zur Neubestellung an. Dies lässt offenbar einige Generale ihr Gewissen vergessen", sagte der stellvertretende Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Heeresangehöriger (AUF-AFH) und Mitglied im Zentralausschuss beim BMLVS, Vzlt Manfred Reindl.

"Daher gaukeln gewisse Offiziere, durch die Hoffnung nach Aufstieg in der Karriere getrieben, ihrem Minister alles vor was er hören will", kritisierte Reindl. "Diese Herren verpassen dem Minister für seinen politischen Untergang märchenhafte 'Neue Kleider' und fügen dem Heer schweren Schaden zu", so Reindl.

Gleichzeitig scheitere ein Pilotprojekt nach dem anderen, kritisierte Reindl.
Pilotprojekt 1: Aufstellung einer Milizkompanie in Salzburg und Niederösterreich mit je 200 Mann bis 01.November 2012. Ergebnis:
Bislang haben sich erst magere 100 Taugliche in Niederösterreich und Salzburg gefunden um noch dieses Jahr eine Übung zu absolvieren. Fazit: Pilotprojekt gescheitert.

Pilotprojekt 2: Reduktion der Funktionssoldaten.
Hat anscheinend nicht funktioniert wie vorhergesagt. Daher sperrt der Minister gleich eine ganze Kaserne zu, und zwar die Starhembergkaserne, die ja auch Teil des Projektes ist. Die Arbeitsplätze wandern nach Salzburg. Ohne Rekruten hätte man nämlich sehr viel teureres Personal gebraucht, wofür werder der Wille noch das Geld vorhanden war. Fazit: Kaserne zusperren und günstig an die Stadt Wien verkaufen. Wieder so ein Rot-Roter Immobiliendeal wie in OÖ mit der Kaserne Ebelsberg, die an die Stadt Linz verkauft wird um später wenn Gras darüber gewachsen ist, von der Stadt teuer an private Investoren weiter verkauft wird.

Pilotprojekt 3: Kaderkaserne und Kaderbataillon 25 in Kärnten. Hier nutzt der Minister das Prinzip der Wehrpflicht für seine "rekrutenlose Kaserne" und will gleichzeitig in Österreich die Wehrpflicht abschaffen. Ergebnis: Da sich nicht genügend Freiwillige gefunden haben, werden kurzerhand Rekruten als "Zwangsfreiwillige" einberufen. Fazit: Pilotprojekt gescheitert.

"Das Österreichische Bundesheer hat bis zum Zeitpunkt wo Darabos ins Ministerium gekommen ist, bestens funktioniert. Wir hatten Berufssoldaten, Zeitsoldaten, Zivilbedienstete und Österreichische Staatsbürger aus allen Schichten der Gesellschaft die Ihren Grundwehrdienst leisteten und aus denen wieder hervorragende Bedienstete hervorgingen, die motiviert an die Sache herangegangen sind und gerne ihren Dienst versahen", fasste Reindl zusammen. "All das ist nun durch Darabos ernsthaft gefährdet", warnte Reindl.

Abschließend forderte Reindl eine Überprüfung dieser gescheiterten Pilotprojekte durch den Rechnungshof, denn es seien Millionen an Steuergeld in diese sinnlosen parteipolitisch motivierten Projekte geflossen die allesamt gescheitert seien.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0010