JW-Roth ad Seniorenrats-Aussendung: Khol und Blecha operieren mit bewussten Fehlinterpretationen

Einführung von Pensionskonten ist nachhaltig sinnvoller Schritt zur Sicherung des Systems

Wien (OTS/PWK717) - Zur jüngsten Presseaussendung der Seniorenvertreter ist eine Richtigstellung nötig. Das unlängst von mehreren Experten vorgestellte und von 50 Spitzenpersönlichkeiten unterstütze Modell sieht nicht vor, das bewährte Umlagensystem zu verlassen und ein kapitalgedecktes System einzuführen, wie es nun vom Seniorenrat fälschlicherweise behauptet wird. Vielmehr soll über den Weg der Einrichtung von fiktiven Pensionskonten eine nachhaltige Sicherung der staatlichen Pensionen auch für zukünftige Generationen gewährleistet werden. Der Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Markus Roth, verurteilt scharf, dass die Seniorenvertreter mit wissentlich falscher Interpretation den Eindruck erwecken wollen, dass diese Änderungen ein Nachteil für die Jugend wäre. Das Gegenteil ist der Fall. "Das Pensions-Schiff ist gewaltig in Schieflage geraten. Wir Jungen zahlen ein und müssen gleichzeitig damit rechnen, dass wir einmal massiv geringere Pensionsauszahlungen haben werden. Junge und Alte sitzen zwar im selben Boot. Aber was bringt es uns, wenn wir gemeinsam untergehen?", bringt Roth es auf den Punkt. "Gefordert sind mutige Schritte, die das Pensionssystem nicht kurzfristig sondern langfristig und nachhaltig sichern", so Roth abschließend. (BS)

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