FP-Jung: Frauenberger ist ja so stolz auf Integrationserfolge

Stolz und Hochmut kommen vor dem Fall

Wien (OTS) - "Die Präsentation des "Integrationsmonitors" ist im Trubel um die Faymann-Blamage beim Parteitag der SPÖ leider völlig untergegangen" bedauert der Wiener FPÖ-Migrationssprecher Mag. Wolfgang Jung," denn es wäre wert gewesen, diese Anhäufung von Phrasen und Worthülsen, erstellt um viel Steuergeld, Punkt für Punkt zu zerlegen". Man muss sich wirklich fragen, warum Unsummen weitgehend unkontrolliert von der Stadt für Vereine und Projekte hinausgeworfen werden, eine Verbesserung der Lage aber fern ist.

Bürgermeister Häupl hat schon vor drei Jahren versprochen, dass kein Kind mehr ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule kommen wird. Das "Pflichtschuljahr" im Kindergarten würde das Problem lösen. Die zuständige SPÖ-Bildungsministerin wird ihm das jedoch nicht bestätigen. Sie streitet lieber mit dem VP Staatssekretär Kurz, ob ein Anteil von 40 bsi 50% Schülern ohne ausreichende Deuschkenntnisse verkraftbar ist, kritisiert Jung.

Die Jugendgewalt in Schulen und im öffentlichen Raum steigt. Häupl hat eine "Hausordnung" erlassen, hilflose "Gemeindebau-Sheriffs" ziehen in seinem Auftrag durch die Stadt. Von Verbesserungen merkt man jedoch nichts. Die SPÖ sollte, statt den Integrationsmonitor schön zu reden, lieber den Berliner SPÖ-Bürgermeister von Kreuzberg einladen, dessen neues Buch zeigt, was auf uns zukommt.

Die Jugendarbeitslosigkeit steigt in Wien derzeit auf traurige Rekordhöhe, besonders bei den aus der Türkei Zugewanderten. Und die SPÖ-Stadträtin ist auch noch stolz darauf. Der Anteil von Migranten bzw. Ausländern an der steigenden Kriminalität bewegt sich um die 50%-Marke. Besonders hoch ist er in Wien. "Noch ein Grund, stolz zu sein Frau Stadträtin", fragt Jung.

Frauenberger ist betrübt, dass die Ausländer kein Wahlrecht haben, während die SPÖ diskutiert, ob man jetzt Migrationshintergrund oder Migrationserfahrung sagen soll. Letztere haben die Wiener zu ihrem Leidwesen zur Genüge. "Wir verschleudern Millionen für verfehlte Integrationsprojekte und anderen Unsinn, aber gleichzeitig können über 10.000 Wiener im Winter nicht heizen, weil die Stadt ihnen den Heizkostenzuschuss gestrichen hat", kritisiert der Mandatar und weist darauf hin, das für "SM-Fesssel- und Natursektspiele bei der grünen "Kulturwoche" genug Geld zur Verfügung stand. (Schluss)fp

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