WKÖ-Vize RfW BO-Amann: Hände weg von jeder Steuer- und Abgabenerhöhung, Einsparungen durch Reformen sind angesagt!

Dank zweier SPÖVP-"Schröpfpakete" innerhalb einer einzigen Legislaturperiode steuere man bei der Abgabenquote auf den historischen Höchststand von 46 Prozent zu.

Wien (OTS) - "Hände weg von jeder Steuer- und Abgabenerhöhung! Einsparungen und Reformen sind angesagt. Der einzige "Exzess", den es einzudämmen gilt, sind die "Besteuerungs"-Exzesse der SPÖ", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in Hinblick auf die geplante Erbschafts- und Vermögenssteuer.

Die von der SPÖ propagierte "Gerechtigkeit" sei hochgradig ungerecht:
"Auf der Einnahmenseite sollen die Schrauben noch enger angezogen werden, während ausgabenseitig - Stichwort Reformen - Milliarden an Einsparungspotential brach liegen", kritisiert Amann. Dank zweier SPÖVP-"Schröpfpakete" innerhalb einer einzigen Legislaturperiode steuere man bei der Abgabenquote auf den historischen Höchststand von 46 Prozent zu. Laut einer aktuellen Studie liege der Spitzensteuersatz in Österreich deutlich höher als in anderen Staaten - und er beginne früher zu greifen, nämlich bereits ab 60.000 Euro brutto (nach Abzug der Sozialversicherung), während man etwa in Deutschland schon eine deutlich sechsstellige Summe verdienen müsse, um als "Spitzenverdiener" zu gelten. "Und sollte die ÖVP wieder einmal "in die Knie" gehen, werden sich viele wundern, wie schnell man für die SPÖVP-Regierung als "reich" gilt - treffen werden Erbschafts-, Schenkungssteuer und Co. nämlich wieder einmal den Mittelstand. Von 62.000 Erbschaften lagen 2011 lediglich elf über einer Millionen Euro - man ahnt ja schon, wie tief die "Freibetragsgrenze" zu liegen kommen wird!", warnt Aman.

"Als Unternehmer würde ich bei diesem nicht mehr vorhandenen Spielraum zur Steuerhöhung den Insolvenzantrag stellen und hoffen, dass ein guter Masseverwalter noch herausholt, was zu holen ist. Dabei würden Strukturreformen und der Umbau des Steuersystems zugunsten der Kaufkraft der Arbeitnehmer und zugunsten der Betriebe, die Arbeitsplätze erhalten und schaffen, für alle eine Win-Win-Situation bedeuten, für Staatshaushalt, Steuerzahler und Standort. So allerdings ist kein "Staat zu machen", nicht mit der SPÖ und auch nicht mit ihrem Juniorpartner ÖVP", kritisiert Amann.

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