FPÖ-Pisec: "Made in Europe" ist negativ besetzt

"Made in Austria" ist als Produktkennzeichnung wichtiges Qualitätssiegel

Wien (OTS) - "Die Identifizierung von Produkten mit einzelnen europäischen Ländern ist für den wirtschaftlichen Erfolg von wesentlich größerer Bedeutung, als ein in der Praxis nicht existentes 'Made in Europe'", berichtete der freiheitliche Bundesrat Mag. Reinhard Pisec und kritisierte die Bestrebungen der Bundesregierung, Österreich in ein Konstrukt der "Vereinigten Staaten von Europa" überführen zu wollen.

Besonders im Außenhandel mit asiatischen Ländern erkenne man rasch, wie wenig die von der Bundesregierung propagierten "Vereinigten Staaten von Europa" der Realität entsprechen würden. "Noch nie war ein Branding nach Ländern so wichtig wie heute. Made in Germany, Swiss Made oder auch Made in Austria sind als Produktkennzeichnung wichtige Qualitätssiegel, die für sich schon zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden sind", so Pisec. Internationale Handelspartner würden mehr denn je nach Länder-Standorten differenzieren, weil die europäischen Staatenkrise - so die außereuropäische, offizielle Definition - die Bonitätsbeurteilung auch für private Unternehmen maßgeblich beeinflusse, so Pisec.

Europa sei ein Raum- aber kein Identitätsbegriff. Dies auch deshalb, weil wir es heute mit einem Europa der Divergenz statt der Konvergenz zu tun hätten. Die europäische Einheit sei in ökonomischer Hinsicht zur Illusion verkommen und mittlerweile auch negativ besetzt, so Pisec. "Die Ursachen dieser Entwicklung für die die österreichische Bundesregierung wesentliche Mitverantwortung trägt, sind bekannt; da helfen auch realitätsfremde Durchhalteparolen nicht", so Pisec.

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