Bundesschülervertretung: Politikerbesuche an Schulen ermöglichen aktive politische Bildung

Statt Bundesministerin Schmied müssen Schulpartner entscheiden dürfen, wer in die Schule darf

Wien, 15. Oktober 2012 (OTS) - Politikerbesuche an Schulen sind derzeit ein heiß diskutiertes Thema. Die Bundesschülervertretung sieht in diesen Besuchen eine Möglichkeit für den Schüler, sich im direkten Diskurs mit Politikern und deren Ideen zu beschäftigen und somit aktiv politische Bildung zu betreiben. ****

"Politische Bildung hat immer noch einen Lückenbüßerstatus im Lehrplan, daher fordert die Bundesschülervertretung seit vielen Jahren die Einführung des Unterrichtsfachs Politische Bildung als Pflichtgegenstand für alle Schüler. Wichtig ist uns hierbei, dass es möglich ist, dem Schüler auch praxisbezogenen Unterricht zu bieten -hier gibt es wohl keine bessere Möglichkeit, als Diskussionen mit aktuellen Politikern", bringt Bundesschulsprecher Felix Wagner in die Diskussion ein.

Wichtig ist jedoch, dass die Auswahl der besuchenden Politiker kein Instrument des Wahlkampfs wird und keine parteipolitische Schlagseite hat. Die Bundesschülervertretung will hier die Entscheidungskompetenz an die Schule verlagern. "Die Entscheidung darüber, welcher Politiker in welcher Schule diskutieren darf, darf nicht alleine Bundesministerin Schmied treffen. Statt eines diktatorischen Ministeriumsbeschlusses von oben, soll die Entscheidung direkt an der Schule von den Schulpartnern (Lehrer, Eltern, Schüler) getroffen werden. Parteipolitische Einflussnahme hat bei derartigen Entscheidungen nichts zu suchen", stellt Wagner unmissverständlich klar.

Die BSV ist die gesetzlich gewählte Vertretung der österreichischen Schülerinnen und Schüler. Sie besteht aus 27 Landesschulsprechern und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten. Der derzeitige Bundesschulsprecher Felix Wagner kommt aus der Österreichischen Schülerunion.

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