A.S.S.Bro: Winterdienst: Neu im Winter 2012

Wien (OTS) - Vermutlich wird es auch kommenden Winter schneien. Gemäß einer neue Verordnung müssen Behindertenleitsysteme und Gehsteige vor gekennzeichneten Behindertenparkplätzen auf jeden Fall frei geschaufelt werden. Weiters müssen Autobahnen und Schnellstraßen maximal alle drei Stunden, stärker befahrene Landstraßen tagsüber maximal alle fünf Stunden geräumt werden.

Juristisch hat nach § 93 der Straßenverkehrsordnung ein Liegenschaftseigentümer zwischen 6 Uhr früh und 22 Uhr abends sein Objekt "trittsicher" von Schnee und Eis befreit zu haben. Winterdienstleister wie A.S.S.Bro, die Winterdienstmarke der A.S.S. Anlagen Service System GmbH, übernehmen diese Haftung inhaltlich und durch eine eigene Haftpflichtversicherung im Fall von Stürzen von Fußgängern oder sonstiger Schäden.

Wann genau eine bestimmte Liegenschaft geräumt wird, hängt von drei Komponenten ab: dem mit dem Kunden vereinbarten Serviceniveau, der Lage eines Gebäudes innerhalb einer Räumtour und dem restlichen Verkehr. Die einzelnen Räumtouren werden so geplant, dass möglichst kurze Wege anfallen. Jede Tour soll in drei bis vier Stunden fertig geräumt sein. Aber es ist ein großer Unterschied, ob diese bei wenig nächtlichem Verkehr oder zu Spitzenzeiten des Stadtverkehrs erfolgt, wo die Räumfahrzeuge nicht durch die Staus kommen. "In Wirklichkeit", erzählt Steven Falk, "ist jeder Einsatz anders."

Steven Falk ist Prokurist und Geschäftsbereichsleiter der Winterdienstmarke A.S.S.Bro. Der Winter 2012/13 ist sein elfter als Einsatzleiter. Winterdienstleister stützen sich auf Wetterprognosen der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), die sie vorab erhalten und eigene Kontrollen an neuralgischen Punkten, in Wien zum Beispiel der Höhenstraße, wo es früher schneit als im Stadtgebiet.

Zur Räumung sind bei A.S.S.Bro sechs Gebietsleiter vor Ort in Wien verteilt, die rund 115 Touren und Tourenfahrer sowie etwa achzig weitere Mitarbeiter im Stadtgebiet dirigieren. Punktuell in Wien aufgestellt hat A.S.S.Bro längst dazugehörige Räumfahrzeuge und 19 Silos mit mehreren Tonnen Streusplitt. Und 350 Streumulden mit Splitt und Auftaumittel für Glatteis. Auf Steven Falks Bildschirm besteht Wien aus diesen bunten Punkten und jenen der rund 3.500 Gebäude, die A.S.S.Bro heuer betreut. Linien dazwischen zeigen die Routen der Tourenfahrer. Dahinter steckt ein Planungsprogramm, die Teso-Software mit Detailplänen (Feuerwehrplänen) der Stadt Wien, das betreute Objekte anzeigt und blitzschnell unterschiedliche Tourenformationen gruppiert und berechnet. Real agieren die Gebietsleiter vor Ort mit ihren Mannschaften, auch als Ansprechpartner für Kunden.

Durchschnittlich umfasst eine Tour 2.800 m2, für große ebene Flächen wie zum Beispiel Parkplätze können aber auch 10.000 m2 in den geplanten drei bis vier Stunden geräumt sein.

"Umweltschonend, kundennah, mit starker Logistik dahinter", bezeichnet A.S.S.-Geschäftsführer Christian Grubmüller die Vision der Marke A.S.S.Bro, der sich auch andere Mittelbetriebe der Branche anschließen können.

Falk stehen zwanzig Räumfahrzeuge und zwei hauseigene Mechaniker zusätzlich zur Verfügung, sollte ein Fahrzeug schadhaft werden und sofort getauscht werden müssen. Denn für manche Kunden begann der Winter laut Vertrag am 1. September und dauert jetzt bis Mitte Mai.

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