JG NÖ für Abschaffung der Wehrpflicht

JG-Scheiblauer: Die prekären Beschäftigungsverhältnisse der Grundwehrdiener und Zivis müssen ein Ende haben!

St. Pölten (OTS) - Die Junge Generation Niederösterreich spreche sich klar für ein Berufsheer und das freiwillige soziale Jahr aus, so Albert Scheiblauer, gf. Vorsitzender der JG NÖ und weiter: "Diese Zwangsverpflichtung junger Menschen muss ein Ende haben."

Im Übrigen wäre es fatal das Gesundheitssystem eines Landes auf, zweifellos engagierten, aber unterbezahlten, zwangsverpflichteten Zivildienern aufzubauen. Die JG erwarte sich eine Aufwertung der Gesundheits- und Sozialberufe und erwartet die entsprechenden Schritte einzuleiten, um das Rettungswesen mit den nötigen Mitteln auszustatten. Das soziale Jahr von Minister Hundstorfer wäre dabei ein zentraler Schritt.

Albert Scheiblauer ergänzt: "Natürlich gibt es noch viele weitere gute Ideen, Anreize für das freiwillige soziale Jahr zu bieten, wie Erste-Hilfe-Kurse bereits in den Schulen, Kennenlernen und Nahebringen von Sozial- und Gesundheitsberufen oder Schnupperwochen. Außerdem steht auch noch immer die Forderung nach 1500 Euro Entlohnung im Raum, der wir uns nur anschließen können."

Der JG sei klar, dass auf dem Weg zu einem Profi-Heer und Gesundheits- und Sozialdiensten ohne Zwangs-Diener, noch viele gesetzliche und finanzielle Vorkehrungen zu treffen sind. Albert Scheiblauer zeigt sich jedoch überzeugt, dass die SPÖ-Minister die notwendigen Vorkehrungen treffen und vorstellen werden und auch die Länder ihren Teil dazu beitragen werden um die jungen Menschen aus diesem aufgezwungenen Dienstverhältnis zu entlassen. Damit diese ihre Ausbildung schnellstmöglich abschließen können, um, durch hohe berufliche Qualifizierung, für tatsächlich produktive Tätigkeiten dem Land und seiner Wirtschaft, gerecht bezahlt, zu dienen.

"Angstmache ist hier nicht angebracht! Alle PolitikerInnen sind angehalten einerseits keine Zwangsverpflichtungen seiner BürgerInnen vor zu nehmen und andererseits die wichtigen Katastrophenschutzdienste und Gesundheits- und Sozialdienste auf solide finanzielle Beine zu stellen und zu professionalisieren!", so Scheiblauer abschließend.

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