VP-Juraczka ad Vassilakou: Währing ist bedauernswertes Opfer, nicht Täter

Wien (OTS) - Fakt ist, dass die rot-grüne Vorgangsweise bei der Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung die Parkplatzproblematik brutal verschiebt, jegliches Gesamtkonzept in der Verkehrspolitik fehlt und die notwendigen Begleitmaßnahmen wie die Forcierung des Garagenbaus und die Attraktivierung der Park and Ride Anlagen ausbleiben. Darüber hinaus verfügt das Modell Vassilakou über keinen Lenkungseffekt, ist pure Abzocke und schikaniert die Autofahrer ohne ihnen vernünftige Alternativen zu bieten.

"Nur weil Frau Vassilakou unter dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" ihre Vorwürfe in Richtung des Währinger Bezirksvorstehers ständig wiederholt, werden ihre Argumente deshalb nicht ansatzweise wahr", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in Reaktion auf die Äußerungen der Verkehrsstadträtin in diversen Tageszeitungen.

"Währing ist Opfer und nicht Täter einer jenseitigen Verkehrspolitik. Bezirksvorsteher Homole hat die Menschen in Währing mit einer Befragung einbezogen statt sie a la Vassilakou gegeneinander aufzuhetzen. Dafür sei ihm nochmals herzlich gedankt. Wenn Frau Vassilakou nun weitere Ausdehnungen der Zonen in Währing, aber auch in Ottakring anstrebt, dann soll sie jetzt - bevor weiteres Chaos unausweichlich wird - wichtige Fragen beantworten", so Juraczka weiter.

- Wie geht sie mit dem dann zu erwartenden weiteren Verdrängungseffekt in Döbling, Hernals, Penzing um?

- Möchte Frau Vassilakou auch ein Parkpickerl in Döbling und ganz Hernals und ganz Penzing?

- Will Frau Vassilakou, wie erst neulich von ihr kommuniziert, das Parkpickerl auch jenseits der Donau?

- Welche Gegenmaßnahmen erwägt die zuständige Verkehrsstadträtin für die nun verschärfte Parkplatznot in Favoriten? Will Frau Vassilakou auch das Pickerl für Favoriten?

- In der Vergangenheit hat Frau Vassilakou mehrfach erklärt, sie will ein Parkpickerl für ganz Wien. Steht sie weiter zu diesem Vorhaben?

- Sollte ihr die Umsetzung dieses Vorhabens gelingen, erachtet die zuständige Stadträtin auch den Bau einer Stadtmauer um die ehemals weltoffene, wirtschaftsfreundliche Stadt Wien als notwendig?

- Steht Frau Vassilakou noch zu Ihrer Aussage vom 17. Juli 2012 innerhalb von 6 Monaten die gesamte Wiener Bevölkerung zu Grundsatzfragen der Parkraumbewirtschaftung befragen zu wollen?

- Hat die zuständige Stadträtin für das derzeitige Chaos und die derzeitige Emotionalisierung schon jemals an Rücktritt gedacht, um weiteren Schaden von der Stadt fernzuhalten?

"Wien braucht einen Neustart in der Verkehrspolitik. Die ÖVP Wien hat mit dem 6-Punkteprogramm Forderungen aufgestellt, die die rot-grüne Stadtregierung im Sinne der leidgeplagten Bevölkerung dringend einlösen sollte", so Juraczka abschließend.

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