Neues Volksblatt: "Söldner" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 13. Oktober 2012

Linz (OTS) - Mit Beschimpfungen der Dissidenten, unter anderem als käufliche Politsöldner und Wendehälse, und Durchhalteparolen versucht man sich im BZÖ nach dem Abgang des vierten Mandatars zur Stronach-Partei Mut für die Zukunft zu machen.
Wobei das, was jetzt über die Abtrünnigen gesagt wird, nicht ganz der Grundlage entbehrt. Man fragt sich schon, was das für Leute sind, die heute für die eine und morgen für die andere Partei kandidieren. Was vertreten sie - außer den eigenen Vorteil? Was ist ihnen wichtig -außer sie selbst? Wissen sie, was Anstand, Loyalität, Gesinnung, Werte bedeuten?
Dem orangen Parteichef Josef Bucher muss man sagen: Das sind die Leute, mit denen Sie sich umgeben haben. Das sind, zu einem guten Teil, die Spitzenrepräsentanten Ihrer Partei gewesen. Das sind Ihre Leute!
Sag mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist, heißt es im Volksmund.
Was für Josef Bucher gilt, der natürlich mit seinen bisherigen Bündnisgefährten nichts mehr zu tun haben will -"Selbstreinigungsprozess" ist das "Wording" bei den Orangen -, gilt auch für Frank Stronach. Ihn muss man fragen, ob er meint, mit einer wendehalsigen Politsöldner-Truppe etwas Positives für Österreich bewirken zu können? Und die Wähler müssen sich selber fragen, was sie von dem durch die österreichische politische Landschaft ziehenden Haufen erwarten.

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