FPÖ: Strache: Absurder Friedensnobelpreis für zentralistische EU

Hat mit dem einstigen Friedensprojekt nichts mehr zu tun

Wien (OTS) - Ziemlich absurd ist für FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache der Umstand, dass die EU den Friedensnobelpreis erhält. Schon die Preisverleihung 2009 an den US-Präsidenten Obama, der sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ein Jahr im Amt befunden hat, sei kaum nachvollziehbar gewesen. Aber jetzt habe sich das Nobelpreis-Komitee in Sachen unfreiwilliger Komik wirklich selbst übertroffen. Man dürfe gespannt sein, wer den Preis im nächsten Jahr erhalte: die EZB, Goldman Sachs oder vielleicht gleich der ESM. Auch die NATO wäre eine Möglichkeit, wenn es in dieser Art weitergehe.

Bezeichnend sei in diesem Zusammenhang das unreflektierte Jubelgeheul der österreichischen EU-Fanatiker. Die heutige EU habe aber leider mit dem einstigen Friedensprojekt nichts mehr zu tun, meinte Strache weiter. Die Europäische Union stehe heute für Zentralismus und Entdemokratisierung. Durch ihre gescheiterte Währungspolitik stünden sich viele europäische Völker heute mit Misstrauen und Ablehnung gegenüber. Daher müsse die EU dringend reformiert werden. Mit dem Idealismus ihrer Gründerväter habe sie nämlich nichts mehr zu tun. Europa müsse ein Staatenbund sein und kein Bundesstaat.

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