Österreichs beste Jung-Schweißer sind gekürt

Erstmals weibliche Schweißer-Fachkräfte im Finale der Jugend-Schweiß-Masters

Wien (OTS) - Patrick Palmetshofer von der Firma Ing. Aigner Wasser-Wärme-Umwelt-GmbH aus Oberösterreich und Markus Aichinger von der Firma Meisl GmbH aus Niederösterreich sind die besten Jung-Schweißer Österreichs im Spezialisten- und Kombinationsbewerb. Der talentierte Nachwuchs stellte im Rahmen des österreichweiten Wettbewerbes sein Können im WIFI Graz unter Beweis.

Das Jugend Schweiß-Masters, eine Initiative der Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern (WIFIs) zur Förderung junger Talente, wurde heuer bereits zum 8. Mal mit Unterstützung österreichischer Firmen und Institutionen durchgeführt. Zugelassen sind Schweißer-Fachkräfte bis 23 Jahren. Bei den Vorausscheidungen in den Bundesländern haben sich in den Kategorien "Spezialisten" und "Kombinierer" je neun Sieger für das Österreich-Finale qualifiziert.

"Ziel des Jugend-Schweiß-Masters ist es junge Fachkräfte zu fördern und das hohe Niveau unserer heimischen Jung-Schweißer einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die österreichische Schweißtechnik genießt international einen hervorragenden Ruf und unsere Top-Fachkräfte werden am Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Bei den Vorausscheidungen haben österreichweit 103 Jung-Schweißer, darunter auch sieben Frauen, ihr Können unter Beweis gestellt.", betont Mag. Monika Elsik, Institutsleiterin-Stv. des WIFI Österreich, im Rahmen der Siegerehrung auf der Messe Vienna-Tec.

Die 18 Finalisten stellten am Donnerstag im WIFI Graz ihre Fertigkeiten unter Beweis. Jeder Finalist hatte die Aufgabe zwei anspruchsvolle Prüfstücke, die von einer Fachjury bewertet wurden, zu fertigen.

Ztwl.: Jugend Schweiß Master 2012 - Spezialistenbewerb

Platz 1: Patrick Palmetshofer, Ing. Aigner Wasser-Wärme-Umwelt-GmbH, Neuhofen
Platz 2: Benjamin Jäger, Thöni Industriebetriebe GmbH, Telfs
Platz 3: Abdullah Kaldirim, Josef Bertsch GmbH & Co, Bludenz

Jugend Schweiß Master 2012 - Kombinationsbewerb

Platz 1: Markus Aichinger, Meisl GmbH, Grein
Platz 2: Lukas Schultermandl, Weißhaupt Metall GmbH, St. Margarethen Platz 3: Florian Thauerböck, Forstenlechner Installationstechnik GmbH, Perg

Markus Aichinger, der erst kürzlich Gold bei den EuroSkills geholt hat, gewinnt mit 94,07 Punkten auch den Wanderpokal für den Punktebesten. Die Bundesländer-wertung entscheidet heuer das WIFI Tirol für sich. Angelika Kogler (Firma Fronius International GmbH aus Wels) belegte als erste Frau im Finale den 8. Platz im Spezialistenwettbewerb.

Die Preisträger erhielten neben ihrer Sieger-Urkunde auch wertvolle Sach- und Geldpreise sowie Weiterbildungsgutscheine, die von Vertretern der Wirtschaft, den Sponsoren und dem WIFI Österreich überreicht wurden.

Alle Teilnehmer am Österreich-Finale wurden mit Schweiß-Overalls, Kappen, Schutzhandschuhen und Brillen, gestiftet von der AUVA, Fa. Böhler, Fa. Air Liquide, 3M, Metabo, TÜV Austria und einer Trans Pocket Inverter Schweißmaschine, gesponsert von der Fa. Fronius, ausgestattet.

Österreichweit werden im WIFI jährlich rund 6.500 Fachkräfte von ca. 90 Schweißlehrern aus- und weitergebildet. Die Zertifizierungsstelle des WIFI Österreich hat allein im Vorjahr knapp 6.000 Schweißerzertifikate ausgestellt. Die zertifizierten Schweißer arbeiten in Gewerbe- und Industriebetrieben im Heizungs- und Lüftungsbau, im Behälter- und Apparatebau, Kessel- und Kraftwerksbau, Kran-, Metall-, Stahl- oder Brückenbau. Sie sind für die wirtschaftliche und fachgerechte Herstellung von Schweißkonstruktionen verantwortlich. Die WIFI-Schweißer-Trainer geben ihr Know-how auch international weiter - aktuell in Albanien und Kosovo. In Bosnien-Herzegowina wurde erst kürzlich ein eigenes WIFI-Schweißzentrum errichtet.

Mehr zu den Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Schweißtechnik unter: www.wifi.at/schweissen

Die WIFIs

Die WIFIs - Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern - sind mit einem Marktanteil von 20 Prozent der größte Anbieter für berufliche Aus- und Weiterbildung in Österreich. Pro Jahr besuchen 353.000 Kundinnen und Kunden 30.800 Kurse, Seminare und Lehrgänge. Aktuell sind für die WIFIs 12.000 Trainer/innen im Einsatz. Seit mehr als 60 Jahren ist das WIFI kompetenter Partner der österreichischen Wirtschaft mit neun Landesinstituten und 80 Außenstellen. Praktisches Know-how "made in Austria" bietet das WIFI auch in immer mehr Ländern Mittel- und Südosteuropas an und begleitet international expandierende Unternehmen mit Standorten in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Tschechien, Türkei und Ungarn.
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