Jank: Neue Schanigartenregelung ist guter Kompromiss

Gebührenmodell einfacher und günstiger als von Stadt Wien geplant

Wien (OTS) - 12.10.2012 - Zufrieden zeigt sich Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, mit der Neuregelung der Schanigartengebühr. Ursprünglich hatte die Stadt Wien geplant, die Gebühren in ganz Wien deutlich anzuheben und einen komplizierten Berechnungsschlüssel einzuführen. In manchen Gegenden wäre die Gebühr auf das 100-fache gesprungen. Mit dem heute präsentierten Zwei-Zonenmodell konnte die WK Wien jedoch erreichen, dass das Gebührenmodell einfacher und vor allem günstiger als geplant wird. Künftig werden zB weniger frequentierte Lagen auch weniger zahlen müssen. "Die ursprünglich geplanten Erhöhungen hätten viele Gastwirte in ihrer Existenz bedroht", so Jank. Positiv sei auch, dass die Gebühr nun monatsweise verrechnet wird und nicht wie bisher für die gesamte Saison, was jene Gastronomen getroffen hat, die nicht durchgehend einen Schanigarten betrieben haben.

Nicht zufrieden ist Jank aber mit der Erhöhung der U-Bahnsteuer. Diese wurde heuer auf einen Schlag auf das Dreifache erhöht. Trotz intensiver Verhandlungen hält die Stadt Wien nach wie vor daran fest; auch wenn dadurch der Wirtschaftsstandort Wien stark an Attraktivität verliert und einige Unternehmen bereits einen Abzug ins Wiener Umland angekündigt haben. "Die Erhöhung dieser europaweit einzigartigen Steuer bedeutet für die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer eine zusätzliche Belastung von 45 Millionen Euro pro Jahr", so Jank, "Wachstumsimpulse für die Wirtschaft sehen jedenfalls anders aus." Anstelle der kommunalen Belastungslawine fordert Jank mehr finanziellen Spielraum für die Wiener Betriebe: "Wenn die Wirtschaft investiert, dann fließt auch wieder mehr Geld in die städtischen Kassen."

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