Pressekonferenz: pro mente und VertretungsNetz zu Sachwalterschaft

Sachwalterschaft verkommt zu Entmündigung - Rückschritt statt Fortschritt, oder wie in Österreich gesetzliche Bestimmungen übergangen werden.

Wien (OTS) - In der Praxis wird das Sachwalterrecht oftmals nicht korrekt umgesetzt. Es gibt eine Vielzahl von Beschwerden über Rechtsanwaltskanzleien oder Notariate, die für eine übermäßige Anzahl von KlientInnen bestellt sind. Oft kommen hier der persönliche Kontakt und die individuelle Unterstützung, die im Gesetz verlangt werden, erheblich zu kurz. Zu schnell führt dies zu entwürdigendem Umgang mit jenen Menschen, die zur Wahrung oder Wiederherstellung ihrer Lebensqualität einen Sachwalter zur Seite bestellt bekommen haben. In Österreich sind das 55.560 Menschen. 55% der Sachwalterschaften sind dabei Bestellungen in allen Angelegenheiten -das ist nicht der differenzierte Einsatz dieser Maßnahme, der immer auch ein Eingriff in die höchstpersönlichen Rechte ist. Aus unserer Sicht ist hier ein deutlicher Verbesserungsbedarf gegeben.

Pressekonferenz

- CHA Dr. Georg Psota, Obmann pro mente Wien
- Dr. Peter Schlaffer, Geschäftsführer VertretungsNetz
- Silvia Ballauf, Leiterin Betroffene beraten Betroffene und
Selbsthilfebereich pro mente Wien

Wir laden die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zu
diesem Termin ein.

Datum: 17.10.2012, um 10:00 Uhr

Ort:
Sonnensegel
Preßgasse 28 (Ecke Mühlgasse), 1040 Wien

Rückfragen & Kontakt:

DSA Sina Bründler, MAS
pro mente Wien
Mobil: 0664 811 92 07
Mail: sina.bruendler@promente-wien.at
www.promente-wien.at

DSA Albert Maresch
VertretungsNetz
Mobil: 0676/83308-8170
Mail: albert.maresch@vsp.at
www.vertretungsnetz.at

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