Mehr GSK-Initiativen zur Lösung von globalen Gesundheitsherausforderungen

Wien (OTS) -

  • Jetzt auch Öffnung der GSK Tuberkulose Datenbank zur Förderung der Forschung
  • Verdoppelung der Fördersumme mit weiteren GBP 5 Mio. für Tres Cantos Open Lab
  • Detaillierte Einsicht in GSK Studiendaten für externe Forscher

GSK kündigt am 11. Oktober 2012 neue Maßnahmen an und verpflichtet sich damit zu noch größerer Offenheit, Transparenz und Zusammenarbeit. Bei seiner Key Note Speech bei einem Treffen von Wellcome Trust in London hat CEO Andrew Witty - basierend auf den Forschungserfolgen des "Open Innovation" Ansatzes von GSK - neue Initiativen angekündigt, um neue Lösungen für die schwerwiegendsten weltweiten Herausforderungen im Bereich Gesundheit zu finden.
In den vergangenen Jahren hat GSK sein Geschäftsmodell grundlegend geändert, um intellektuelles Eigentum und Wissen noch offener teilen zu können und um Partnerschaften zu gründen, die dabei helfen sollen, die Forschung zu Krankheiten, die speziell die ärmsten Menschen der Welt betreffen, voranzutreiben. Aufbauend auf diesem Fortschritt stellt GSK weitere Maßnahmen vor, um neue und schneller wirksame Behandlungen für Tuberkulose - eine Infektionskrankheit mit großem Bedarf, wo die Forschung in einer Pattsituation ist - zu finden und die unabhängige Forschung zu Krankheiten in Entwicklungsländern zu unterstützen.

GSK verpflichtet sich außerdem, detaillierte Daten aus klinischen Studien zu teilen, um zusätzliche wissenschaftliche Untersuchungen und Analysen für ein tiefgreifendes wissenschaftliches Wissen zu ermöglichen und einen Nutzen für Patienten zu schaffen.

Andrew Witty, CEO GSK: "Als ein wirklich globales Gesundheitsunternehmen haben wir die Verantwortung, alles zu tun, was wir bei GSK tun können, um unsere Ressourcen, unser Wissen und unsere Expertise dafür einzusetzen, weltweit wichtige gesundheitliche Herausforderungen anzupacken. Aufgrund der Komplexität der Wissenschaft und der großen Herausforderung können wir diese Probleme nicht alleine lösen. Wir müssen einen anderen Ansatz wählen - einen mit Fokus auf Partnerschaft, Zusammenarbeit und Offenheit. Mit der Öffnung unserer klinischen Daten hoffen wir, ein breites wissenschaftliches Verständnis zu fördern. Ich bin erfreut über den Fortschritt, den wir bisher erzielt haben, auch wenn wir natürlich sehen, dass noch mehr zu tun ist. Die neu angekündigten Initiativen werden uns helfen, diese Arbeit weiterzuführen."

Sir Mark Walport, Direktor von Wellcome Trust: "Mit der Verpflichtung zu mehr Offenheit und Zusammenarbeit setzt GSK ein Beispiel, wie sich die Pharmaindustrie anpassen muss, um medizinische Fortschritte voranzutreiben. Wirkliche Durchbrüche entstehen nicht einfach so, sondern dadurch, dass Wissenschaftler ihr Wissen teilen und voneinander lernen. Die Initiativen von GSK sind mutig und innovativ, ein sehr positives Zeichen zu seiner Verpflichtung, einige der größten globalen Herausforderungen in Bezug auf die Gesundheit anzupacken."

GSK Tuberkulose Datenbank frei verfügbar

Die Wissenschaftler von GSK haben die gesamte Pharmadatenbank mit über zwei Millionen Verbindungen nach möglichen Tuberkulose Bakterien durchsucht und werden die Ergebnisse in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichen - rund 200 vielversprechende Treffer, die ein Ausgangspunkt für die Entdeckung von neuen Medikamenten gegen Tuberkulose sein können.

Es ist das erste Mal, dass ein pharmazeutisches Unternehmen seine firmeneigenen Präparate mit Zeichen an Aktivitäten gegen Tuberkulose öffentlich zugänglich macht. GSK hofft, dass dadurch auch andere Unternehmen dazu ermutigt werden, den Zugang zur Erforschung dieser Krankheit zu öffnen, die jedes Jahr weltweit zu rund 1,5 Millionen Todesfällen führt.

Damit setzt GSK die 2009 gestartete Initiative fort, bei der alle Malaria Komponenten öffentlich zugänglich gemacht wurden. Seither wurden die Anti-Malaria-Daten von GSK mit Forschungsinstitutionen auf der ganzen Welt geteilt, was zu einer Vielzahl an derzeit laufenden aussichtsreichen Forschungsprojekten geführt hat.

Weitere GBP 5 Mio Fördermittel für das Open Lab von GSK

Um den Austausch von wissenschaftlichem Wissen und den Lernprozess unter den Wissenschaftlern zu unterstützen, verdoppelt GSK die finanzielle Unterstützung für das "Open Lab" in Tres Cantos in Spanien mit weiteren GBP 5 Millionen.

Das "Open Lab" wurde 2010 gegründet, um unabhängigen Forschern Zugang zu GSK-Einrichtungen, Ressourcen und Wissen zu geben, damit diese ihre eigenen Forschungsprojekte über Krankheiten in Entwicklungsländern weiter verfolgen können.

Zwei Jahre nach der Gründung des "Open Lab" sind derzeit 16 Forschungsprojekte im Portfolio. So arbeitete etwa iThemba, ein von der südafrikanischen Regierung unterstütztes Unternehmen, an einem Projekt zur Identifizierung von möglichen neuen Komponenten gegen Tuberkulose mit dem Schwerpunkt auf extrem arzneimittelresistente Erreger und der Ko-Infektion mit HIV-AIDS. Weitere Projekte betreffen Tuberkulose, Malaria, die Chagas Krankheit, Leishmaniose und die Schlafkrankheit.

Der Großteil dieser Projekte wird von der Tres Cantos Open Lab Stiftung unterstützt, einer unabhängigen mit GBP 5 Mio. Startkapital von GSK gegründeten Non-Profit-Organisation. Die Stiftung wird von einem Board führender Wissenschaftler überwacht und stellt Wissenschaftlern Fördergelder und Unterstützung zur Verfügung, damit sie neue Ideen entwickeln und verfolgen können, die zu neuen Medikamenten gegen Krankheiten in Entwicklungsländern führen könnten. Die von der Stiftung unterstützten Forscher werden dazu ermutigt, ihre Arbeit mit anderen zu teilen, damit ihre Entdeckungen auch für andere Wissenschaftler zugänglich sind.

Detaillierte Studiendaten von GSK öffentlich verfügbar

GSK verpflichtet sich dazu, Informationen über klinische Studien zu teilen. Das Unternehmen veröffentlicht Zusammenfassungen über jede begonnene Studie und teilt die zusammengefassten Ergebnisse aller Studien - egal ob positiv oder negativ - frei zugänglich auf seiner Internetseite. Aktuell umfasst die Datenbank knapp 4.500 Studiendaten bei einem Besucherschnitt von an die 10.000 Besuchern pro Monat. GSK hat sich außerdem dazu verpflichtet, die Publikationen von Studienergebnissen zu seinen Medikamenten in wissenschaftlichen Fachjournalen - unabhängig von den Ergebnissen - zu veröffentlichen.

Als weitere Initiative zur freiwilligen Verpflichtung zu Offenheit und Transparenz wird GSK ein System schaffen, das Forschern den Zugang zu den anonymisierten, detaillierten Daten auf Patientenebene ermöglicht, die hinter den Studienergebnissen zu bewilligten Medikamenten und eingestellten Testmedikamenten stehen. Um sicherzustellen, dass diese Informationen für valide wissenschaftliche Bestrebungen verwendet werden, werden Forscher eine Anfrage stellen, die von einem unabhängigen Expertenpanel nach wissenschaftlichem Gemeinnutzen bewertet wird. Wenn das gegeben ist, erhält der Forscher Zugang zu den Daten über eine sichere Internetverbindung. Dadurch können Forscher die Daten genauer untersuchen und mit Daten aus anderen Studien kombinieren, um weitere Forschungen durchzuführen, mehr über die Wirkung von Medikamenten bei unterschiedlichen Patientengruppen zu erfahren und die Anwendung von Medikamenten zu verbessern, um letztlich die Behandlung von Patienten zu verbessern.

Diese Initiative ist ein Schritt in Richtung des obersten Ziels der klinischen Forschungsgemeinschaft, ein breiteres System zu entwickeln, das es Forschern ermöglicht, Zugang zu Daten aus klinischen Studien von unterschiedlichen Auftraggebern zu bekommen.

Referenzen

Bildmaterial: Sir Mark Walport
http://www.ots.at/redirect/walport
Weitere Informationen zum Studienregister unter:
http://www.gsk-clinicalstudyregister.com/

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