Spindelegger zum Friedensnobelpreis: "Anerkennung der EU als Wegweiser zu Frieden, Sicherheit und Wohlstand"

Preis ist Absage an Schwarzseher in der EU

Wien (OTS) - "Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union würdigt das Nobelkomitee die historische Leistung der Überwindung von Konflikten und Feindschaften und der Integration des Kontinents", so Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anlässlich der Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an die Europäische Union.

"Gerade in Zeiten, in denen in Verbindung mit der EU immer nur von Krisen geredet wird, ist es wichtig diesen herausragenden Erfolg wieder deutlich in Erinnerung zu rufen. Der Preis ist somit auch eine klare Absage an die Selbstzweifler und Schwarzseher in der EU. Während die Welt unsere Errungenschaften bewundert, ergehen wir uns allzu oft in Selbstzweifel und Zukunftsängsten, statt mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Zukunft zu blicken. Es gibt genug, worauf wir in Europa stolz sein können!", betonte der Vizekanzler.

Um dies zu erreichen, wurde in den letzten 60 Jahren Großartiges geleistet: Generationen haben an gemeinsamem und nachhaltigem Frieden, an Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität in Europa gearbeitet. Die Mitgliedstaaten der Union haben aus freien Stücken beschlossen, Souveränitätsrechte zu teilen und ihre Interessen und Geschicke miteinander zu verflechten. So wurden die Grenzen abgebaut, die Märkte geöffnet, in vielen Bereichen gemeinsame Normen und Regeln vereinbart, die Union auf bald 28 Mitglieder erweitert, ein gemeinsamer Währungsraum geschaffen und den europäischen Bürgerinnen und Bürgern weltweit einzigartige Freiheiten eröffnet und ein nie dagewesener Wohlstand gesichert. So ist die Union auch zu einer starken internationalen Kraft und zu einem verlässlichen Partner in der Welt geworden.

"Diese Leistungen haben sich auch als starke gemeinsame Basis in Krisenzeiten bewährt und ein solides Fundament für die Zukunft Europas geschaffen. Europa wird diesen Weg entschlossen weitergehen", erklärte Spindelegger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
abti3@bmeia.gv.at
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0002