ASFINAG: Bester Anrainer- und Umweltschutz durch S 1 sicher gestellt

Wien (OTS) - Die ASFINAG weist die polemische Kritik der Organisation Virus an der künftigen S 1 Wiener Außenring Schnellstraße von Schwechat bis Süßenbrunn entschieden zurück. Die Planungen für die Verlängerung der S 1 zielen auf besten Anrainer- und Umweltschutz ab. Das Projekt mit Baubeginn 2014 für den ersten Abschnitt Süßenbrunn bis Groß Enzersdorf bringt für die Wiener Bevölkerung und die Wirtschaft der gesamten Region zahlreiche positive Effekte.

Im Zuge der laufenden Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) wird das für die Verkehrsentlastung der Bundeshauptstadt und der Umlandgemeinden vordringliche Projekt und seine Auswirkungen durch unabhängige Gutachter und Experten auf Herz und Nieren geprüft. Seit Beginn der Planungen setzt die ASFINAG auf transparente Kommunikation und die umfassende Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Sämtliche Stellungnahmen wurden und werden im laufende Genehmigungsverfahren gewürdigt und fließen in die abschließende Bewertung der Behörde ein.

Umweltschutz

Schutz von Mensch und Umwelt bildet die Grundlage für die Planungen der ASFINAG. So ermöglicht auch die Lüftung des Tunnels Donau-Lobau besten Anrainer- und Umweltschutz. Sie stellt die Einhaltung der strengen Luftgrenzwerte sicher und schafft gemeinsam mit der durch die S 1 erzielten Verkehrsentlastungen im bestehenden Straßennetz eine umweltverträgliche Gesamtlösung. Auch unter der Oberfläche werden die Planungen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht:
Beim Tunnel Donau-Lobau ist sichergestellt, dass er keine negativen Auswirkungen auf den Nationalpark Lobau oder das Grundwasser in den angrenzenden Siedlungsgebieten hat. Die gesamte Bauherstellung im Grundwasserbereich erfolgt ausschließlich mit umweltneutralen Baustoffen.

Verkehrssicherheit

Verkehrssicherheit steht bei allen Projekten der ASFINAG an oberster Stelle. So erfüllt auch der Tunnel Donau-Lobau die modernsten internationalen Sicherheitsstandards. Besonders wichtig -die Umfallvermeidung: Beim Tunnel sind zwei parallel verlaufende Röhren für getrennten Richtungsverkehr vorgesehen. Der zentrale Sicherheitsfaktor im Tunnel Donau-Lobau ist der durchgängig drei Meter breite Pannenstreifen, der das Unfallrisiko deutlich senkt. Alle 500 Meter sind Verbindungen (Querschläge) als Fluchtwege zwischen den Tunnelröhren vorhanden - im Notfall dient so die freie Röhre als Flucht- und Rettungsstollen. Ein höchst effizientes Lüftungssystem garantiert dabei stets eine optimale Luftversorgung. Durch ein speziell für den Tunnel entwickeltes Notfallkonzept sowie modernste Kommunikationseinrichtungen, Überwachung und Beleuchtung können im Ernstfall die Rettungsorganisationen sofort zur Stelle sein.

S 1 entlastet Wien vom Verkehr und stärkt den Wirtschaftsstandort

Die S 1 wird für die Wiener Bevölkerung und die Wirtschaft der Region zahlreiche positive Effekte bringen. Die künftige Strecke ermöglicht, dass der Verkehr auf das hochrangige Netz verlagert und rund um die Bundeshauptstadt herum geführt wird. Sie entlastet künftig die Ortskerne von Eßling, Aspern, Groß-Enzersdorf und Raasdorf - für Tausende von Anrainern eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Projekt verbessert zudem die Verkehrsanbindung der gesamten Ostregion und führt damit zu einer weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Die Zahlen: Ohne S 1 würden im Jahr 2025 zum Beispiel durch Eßling täglich rund 30.000 Kraftfahrzeuge fahren. Nach Fertigstellung der S 1 wird sich das Verkehrsaufkommen dort auf rund 25.000 Fahrzeuge pro Tag reduzieren. Ähnliches gilt auch für die Breitenleer Straße: statt 23.000 Fahrzeuge ohne S 1 werden mit ihr nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag auf der Breitenleer Straße fahren. Das entspricht einer Reduktion von 30 Prozent.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher
ASFINAG
Mobil +43 (0)664 60108-16841
christoph.pollinger@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001