Leitl: Friedensnobelpreis für EU ist hoch verdiente Anerkennung und Auftrag, das Rad der Integration weiterzudrehen

Großer und wichtiger Tag für Europa - Errungenschaften des europäischen Weges können nicht hoch genug geschätzt werden

Wien (OTS/PWK711) - "Das ist eine hoch verdiente Anerkennung für ein einzigartiges Friedensprojekt gerade jetzt, wo die EU eine schwierige Zeit durchmacht, und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des europäischen Bewusstseins", kommentiert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die heutige Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union.

"Die EU steht für ein weltweit und historisch einmaliges Projekt, das unserem Kontinent Aussöhnung zwischen einst verfeindeten Völkern, wirtschaftlichen Wohlstand und vor allem sechs Jahrzehnte hindurch Frieden und Freiheit gebracht hat. Die europäische Politik entscheidet sich heute am Verhandlungstisch, nicht am Schlachtfeld, wie das über Jahrhunderte hindurch der Fall war. Das ist eine Errungenschaft, die an diesem großen und wichtigen Tag für Europa wieder in Erinnerung gerufen wird und die nicht hoch genug geschätzt werden kann."

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU sei nicht nur eine Bestätigung des europäischen Weges des Miteinanders, sondern auch ein Auftrag, "das Rad der Integration weiterzudrehen", so Leitl. "Gerade angesichts der Krise gilt: Mehr, nicht weniger Europa ist unsere Zukunft." (SR)

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