AktionsGemeinschaft: ÖH-Vorsitz ignoriert Interessen der Studierenden

Wien (OTS) - Im parlamentarischen Wissenschaftsausschuss zeigte sich einmal mehr, dass die AktionsGemeinschaft - ihres Zeichens größte Studierendenfraktion und dennoch in der "Opposition" der ÖH - die konstruktive Kraft in der ÖH ist. Stefanie Mayrhofer, geschäftsführende Bundesobfrau der AktionsGemeinschaft, stellt klar:
"Dort wo die ÖH-Exekutive versagt und sich hinter inhaltsleeren Phrasen versteckt, versuchen wir das entstehende Vakuum zu neutralisieren. Wir haben nicht vergessen, wem wir einzig und allein verantwortlich sind: den Studentinnen und Studenten."

Bereits die jüngsten Äußerungen der ÖH zu der Diskussion über Studienzugangsregelungen zeigen für Mayrhofer, "dass die Damen und Herren des linken ÖH-Vorsitzteams vor lauter ideologischer Scheuklappen vergessen haben, wie es wirklich in einem Hörsaal zugeht. Selbstverständlich liegt es im Interesse der Studierenden, wenn der Studienzugang in einem vernünftigen Ausmaß reguliert wird. Es kann doch nicht sein, dass die Studierenden durch elendslange Wartezeiten in Beihilfen-Verluste gedrängt werden und somit die soziale Selektion weiter voranschreitet, während man im Hörsaal auf einen Stehplatz im Sardinenbüchsen-Format angewiesen ist."

Auch in anderen Agenden ist das realitätsferne und abgehobene Verhalten der ÖH-Exekutive mehr als fragwürdig. Die Forderung nach Angleichung der WiPäd-Studien an die Lehrerausbildung legt nicht nur die nicht vorhandene Expertise des Vorsitzteams dar: Statt sich mit den Experten - sprich WiPäd-Studenten und deren gewählte Vertretung -abzustimmen, bezieht die ÖH im Alleingang und ohne Know-How nach außen hin Stellung.

Generell zeigt das Vorsitzteam für ihr Umfeld wenig Beachtung. Das Mobbing und Rauskomplimentieren von Studierenden mit anderer Meinung, sowie die kontinuierliche Diskriminierung von unabhängigen und kritischen FH-Vertretungen legt ein für das Mitteleuropa des 21. Jahrhunderts unangebrachtes Demokratieverständnis offen.

Den Optimismus hat Mayrhofer dennoch nicht aufgegeben, denn "eines sollten die anderen Studierendenfraktionen nicht vergessen: Die nächste ÖH-Wahl kommt bestimmt."

Rückfragen & Kontakt:

Stefanie Mayrhofer, gf. Bundesobfrau
Mail: stefanie.mayrhofer@aktionsgemeinschaft.at

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