VÖZ-Grünberger: "Verbleibende Verhandlungspunkte lassen sich nicht auf der Straße klären"

Verleger hoffen auf konstruktive Verhandlungen: "Abschluss des neuen Journalisten-Kollektivvertrages ist bis zum Jahresende noch immer möglich"

Wien (OTS) - "Verwundert" zeigte sich VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger über die geplante Protestkundgebung der Journalistengewerkschaft zeitgleich zum nächsten KV-Verhandlungstermin: "Ich bin davon ausgegangen, dass wir an diesem Tag einen neuen Kollektivvertrag verhandeln, der substantielle Verbesserungen für die jungen Mitarbeiter der Branche bringt. Doch die verbleibenden strittigen Punkte lassen sich nicht auf der Straße, sondern nur am Verhandlungstisch klären. Voraussetzung dafür ist, dass beide Seiten auch an diesem Tisch Platz nehmen. Klassenkampfrhetorik und Unternehmer-Schelte helfen weder den Journalisten, noch nützen sie der Branche. Wir brauchen einen schnellen Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen, das sind beide Sozialpartner den jungen Mitarbeitern schuldig."

Die Verleger appelliert weiterhin an die Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaft: "Wir sind zuversichtlich. Der Abschluss der Verhandlungen ist bis zum Jahresende noch immer möglich."

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