FPK-LPO Scheuch zu Causa Gerzina: Freiheitlicher Landtagsklub richtet Schreiben an BM Spindelegger

Verhalten von Botschafter Gerzina wird zur Staatsaffäre - Klare Worte im Sinne der Republik Österreich gefordert

Klagenfurt (OTS) - Der unsägliche Vergleich von Sloweniens Botschafter Aleksander Gerzina, der die Freiheitlichen in Kärnten mit totalitären Regimen verglichen hat, zieht immer weitere Kreise. "Nachdem sich der Botschafter von Slowenien noch immer nicht bemüßigt fühlt, seine vollkommen inakzeptable Wortwahl zu revidieren und sich dafür offiziell zu entschuldigen, richtet sich der freiheitliche Landtagsklub nun in einem Schreiben an Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger", informiert FPK-Obmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch in Bezug auf das heutige Gerzina-Interview in der Tageszeitung "Die Presse".

In dem Schreiben der Freiheitlichen ist Spindelegger aufgefordert im Interesse der Republik Österreich klare Worte zu finden. "Die Freiheitlichen in Kärnten verwehren sich vehement dagegen, mit totalitären Regimen oder einer "Kampftruppe" verglichen zu werden. Ich hoffe, dass Außenminister Spindelegger deutliche Worte im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner findet und damit den Botschafter zur Räson bringen wird", unterstreicht Scheuch. Auch wird es von Interesse sein, ob Herr Gerzina seine persönliche Meinung kundgetan, oder ob dieser die offizielle Haltung der Republik Sloweniens wiedergegeben hat.

Die freiheitlichen Regierungsmitglieder und Landeshauptmann Gerhard Dörfler waren maßgeblich an der Umsetzung der historischen Ortstafellösung beteiligt und haben die Interessen der autochthonen Minderheit in Kärnten in zahlreichen Initiativen und Gesetzen stets vertreten. "Die Republik Slowenien hat hingegen bis heute die Interessen der deutschen Volksgruppe größtenteils ignoriert und die Regierung in Slowenien hat sich bisher, trotz zahlreicher Aufforderungen geweigert, die deutschsprachige Volkstruppe als autochthone Minderheit in Slowenien anzuerkennen", so Scheuch.

Auch im Hinblick auf das Schrott AKW-Krsko würden trotz vernichtender Stresstestergebnisse der EU, weiterhin sämtliche Risiken für die Menschen von Seiten Sloweniens verneint werden. "Die slowenische Atombehörde besitzt sogar die Frechheit das Risiko-Kraftwerk als überdurchschnittlich sicher darzustellen", informiert Scheuch und erwartet sich von Vizekanzler Spindelleger gerade auch hier im Sinne der Republik Österreich zu handeln und seinen Mann zu stehen.

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