Institut für europäische Integrationsforschung neu an der Universität Wien

EU als wichtiges Forschungsthema verankert

Wien (OTS) - Das Institut für europäische Integrationsforschung (EIF) wurde mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an die Uni Wien transferiert. Damit erhält die größte Universität des Landes eine verstärkte Expertise in EU-Fragen.

Das EIF wurde als interfakultäre Forschungs- und Lehrplattform verankert und ist seit April 2012 neben der Forschung auch der Lehre zur europäischen Integration gewidmet. Dabei steht es in enger wissenschaftlicher Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern (z.B. Max-Planck-Gesellschaft, ETH Zürich) und gibt zwei referierte internationale Fachjournale heraus, die European Integration online Papers (EIoP) und die Living Reviews in European Governance (LREG). Zentraler Forschungsgegenstand ist die Politik der Europäischen Union inklusive der direkten und indirekten Europäisierungseffekte auf nationaler und globaler Ebene.

"Selbst wenn die vielzitierten 80 % an nationalen Gesetzen, die angeblich aus EU-Vorgaben resultieren, so nicht den Tatsachen entsprechen: EU-Politik prägt heute fast alle Bereiche und zentrale Dynamiken der Politik in den Mitgliedstaaten", stellt Prof. Gerda Falkner, Leiterin der Forschungsplattform, fest. Konsequenter Weise dürfe die EU also auch auf wissenschaftlicher Ebene nicht vernachlässigt werden, wenn es um Wirtschaft, Recht, Politik und Gesellschaft geht. Die neue Plattform arbeitet fakultätsübergreifend und möchte zur Sichtbarkeit der einschlägigen Aktivitäten der Universität Wien beitragen und diese verstärken.

Bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des EIF im Rahmen der Universität Wien wird es am 3. Dezember 2012 um die "EU-Finanzkrise aus inter-disziplinärer Perspektive" gehen, wobei hochrangige nationale und internationale Gäste zum Wort kommen werden.

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Institut für europäische Integrationsforschung
Universität Wien
Mag. Angela Brandl
Tel.: +43 1 51581 7564
angela.brandl@univie.ac.at

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