Plass/Grüne Wirtschaft: "Vermögenssteuer-Geraunze des ÖVP-Wirtschaftsbundes wird immer langweiliger!"

Intelligente Vermögenssteuern mit wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort durchaus vereinbar!

Wien (OTS) - "Das wehleidige Geraunze des ÖVP-Wirtschaftsbundes zu Vermögenssteuern wird immer langweiliger", reagiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, auf die heutige Märchenbuch-Präsentation von ÖWB-Generalsekretär Peter Haubner. "Der Wirtschaftsbund agiert wie ein Klub der Vermögensbesitzer und nicht als Interessenvertreter der leistungsbereiten UnternehmerInnen dieses Landes, deren Arbeit - auch dank 26-jähriger ÖVP-Regierung - einer im internationalen Vergleich einzigartig hohen Steuerbelastung unterliegt."

Selbstverständlich seien intelligente Vermögenssteuern speziell im Bereich der Grundsteuer aber auch bei Vermögenszuwächsen und -transfers mit einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort vereinbar. Für Betriebsübergaben könne man adäquate Ausnahmeregelungen schaffen: "Das, was überall anders funktioniert, wird auch in Österreich niemanden umbringen, und es besteht kein Grund, die Alpenrepublik weiterhin als Vermögenssteuerparadies für Millionenerben und Stiftungsbegünstigte zu betreiben", meint Plass.

Einnahmen aus Vermögenssteuern müssten allerdings direkt in eine Reduktion leistungsbezogener Steuern fließen und mit mutigen Reformen der Verwaltung einher gehen: "Es wäre fatal, noch mehr gutes Steuergeld in veraltete Strukturen zu stecken: Anstatt langweilige Märchenbücher zu schreiben, könnten ÖVP und Wirtschaftsbund endlich einmal bei Bildung, Gesundheit und Föderalismus von der Reformbremse steigen", so Plass.

Rückfragen & Kontakt:

Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DGW0001