JG Wien/Berger-Krotsch: Für mehr Geschlechtergerechtigkeit!

Aktionstag der JG Wien zum Thema Geschlechtergerechtigkeit auf der Wiener Mariahilfer Straße

Wien (OTS/SPW) - "Im Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen, haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten schon einige Meilensteine umgesetzt. Wir kämpfen auch weiterhin dafür, dass Frauen selbstbestimmt und unabhängig leben können", unterstreicht die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch anlässlich des heutigen gemeinsamen Aktionstages mit der Jungen Generation (JG) Wien zum Thema Geschlechtergerechtigkeit auf der Mariahilfer Straße. ****

"Eine zentrale Forderung, um mehr Geschlechtergerechtigkeit zu verwirklichen, bleibt immer noch gleicher Lohn für gleiche Arbeit", führt Marcus Gremel, Vorsitzender der JG Wien aus. "Wien begeht den Equal Pay Day - jenen Tag, ab dem Frauen quasi "gratis" arbeiten rund zwei Wochen nach dem österreichischen Durchschnittstermin. Das ist ein toller Erfolg! Unser Ziel bleibt es aber, dass wir diesen Tag in Zukunft erst am 31. Dezember begehen", sind sich Berger-Krotsch und Gremel einig.

Um Frauen am Arbeitsmarkt zu unterstützen, setzt Wien zahlreiche wichtige Schritte: Einerseits bietet der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) maßgeschneiderte Programme für den Berufs(wieder)-Einstieg, andererseits trägt der österreichweit einzigartige Wiener Gratis-Kindergarten dazu bei, dass Frauen in Wien einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen können. "Natürlich unterstützt der Wiener Gratis-Kindergarten durch flexible Öffnungszeiten und ein flächendeckendes Angebot die Frauen in ihrer Unabhängigkeit. Die unkomplizierte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Frauen ein zentrales Thema", erklärt Berger-Krotsch. "Der Gratis-Kindergarten ist eine zielgenaue Maßnahme, die jungen Familien das Leben deutlich erleichtert. Als Junge Generation setzen wir uns für den weiteren Ausbau der Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder ein, um die Vereinbarkeit zu verbessern", erläutert Gremel eine weitere Forderung der JG Wien.

Wenn man über Geschlechtergerechtigkeit redet, darf man die Rolle der Männer natürlich nicht außer Acht lassen. Der Vorsitzende der JG Wien wünscht sich ein moderneres Familienbild: "Dass beide Elternteile sich gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern können, muss in einer modernen Gesellschaft selbstverständlich sein. Die Politik ist herausgefordert, möglichst ideale Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Wenn Arbeitgeber nicht einsehen wollen, dass Väter bei ihren Kindern sein möchten, müssen wir eine Lösung anbieten. Daher fordern wir, dass alle Väter Rechtsanspruch auf den Papa-Monat bekommen."

Abschließend sind sich Berger-Krotsch und Gremel einig: "Von mehr Geschlechtergerechtigkeit profitiert die gesamte Gesellschaft. Es ist zentral, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen dafür einsetzen!" Schluss (lw)

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