ÖAAB-Forderung erfüllt: Verbesserungen für Leiharbeitskräfte erreicht

Wöginger: Gesetzesänderung beendet Diskriminierung von Leiharbeitskräften

Wien (OTS) - "Der heute im Arbeits- und Sozialausschuss behandelte Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Leiharbeitsrichtlinie bewirkt, dass es zukünftig zu einer Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften und der Stammbelegschaft kommt. Die Gleichstellung haben wir als ÖAAB seit Jahren gefordert und uns auf allen Ebenen für Verbesserungen eingesetzt. Nun finden unsere Forderungen Eingang in das nationale Recht", zeigt sich August Wöginger, Generalsekretär des ÖAAB, erfreut.

"Als ÖAAB begrüßen wir auch den für Leiharbeitskräfte eingerichteten Sozial- und Weiterbildungsfonds. Dieser soll in Stehzeiten oder Zeiten der Arbeitslosigkeit die betroffenen Menschen unterstützen und ihnen Fortbildung ermöglichen. Durch mehr Bildung hat man bessere Chancen am Arbeitsmarkt und ein geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko. Das kommt der gesamten Wirtschaft zugute", ergänzt Wöginger.

"Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, den Arbeitnehmerschutz für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter weiter zu verbessern. Das Modell der Leiharbeit zur Abdeckung von Produktionsspitzen darf nicht zum regulären Ersatz für die typische Form der unselbstständigen Erwerbstätigkeit werden", so Wöginger abschließend.

In Österreich zählten im Jahr 2011 74.783 Menschen zu den überlassenen Arbeitskräften. Davon 57.919 Männer und 16.868 Frauen.

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