FPÖ: Strache fordert volle Anerkennung der deutschen Volksgruppe in Slowenien

Wien (OTS) - Die volle Anerkennung der deutschen Volksgruppe in Slowenien forderte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, der den Umgang Sloweniens mit dieser Minderheit als beschämend bezeichnete. Es gebe für sie keine Basisfinanzierung, keinen Minderheitenschutz und keinen Anspruch auf staatlich subventionierte Schulen, Kindergärten oder Kulturvereine. Strache erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die deutsche Volksgruppe seit über 1.000 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Slowenien ansässig sei.

Leider sei auch die österreichische Bundesregierung hinsichtlich der Minderheitenrechte dieser Menschen völlig untätig, bedauerte der FPÖ-Obmann. Die Altösterreicher seien Faymann, Spindelegger und Co. nicht einmal Lippenbekenntnisse wert. Dabei sei eine Anerkennung der Minderheit eine Minimalforderung im Sinne der Humanität. "Diese Menschen haben ein Recht auf Gerechtigkeit", betonte Strache. Menschenrechte könnten keine Einbahnstraße sein. Während Österreich seine Minderheiten fördere, sei Slowenien hier mehr als säumig. Es brauche endlich rot-weiß-roten Verhandlungsdruck, um konkrete Ergebnisse zugunsten unserer Altösterreicher zu erzielen.

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