Familienbischof Küng begrüßt Familienrechtspaket der Regierung

Gleichzeitig erinnert der St. Pöltner Bischof, dass Kinder in Familienkrisen am meisten leiden

St. Pölten, 11.10.12 (KAP) Aus der katholischen Kirche kommt Lob für das neue Familienrechtspaket der Regierung. "Familienbischof" Klaus Küng begrüßte am Donnerstag in einer Stellungnahme gegenüber "Kathpress" die geplanten Maßnahmen, mit denen u.a. die gemeinsame Obsorge bei Scheidungen und Trennungen neu geregelt wird. "Dass man nun die gemeinsame Obsorge am Kindeswohl ausgerichtet hat, ist ein lobenswertes Signal in die richtige Richtung. Auch wenn es sicher oft schwierig ist, kann gemeinsame Obsorge zudem ein Weg der Versöhnung beim Paar sein", hielt der St. Pöltner Bischof fest.

Gleichzeitig erinnerte Küng an die von familiären Krisensituationen betroffenen Kinder. "Wir wissen alle, dass Paare in Trennung und Scheidung durch sehr schwere Zeiten gehen. Vergessen wird manchmal, dass auch und gerade in solchen Krisenmomenten die Kinder am meisten leiden - und ein Recht auf Vater und Mutter haben", so der Bischof.

Justizministerin Beatrix Karl und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hatten am Mittwoch die Einigung der Regierungsparteien zum neuen Familienrecht präsentiert. Das neue Gesetz soll im Februar 2013 in Kraft treten.

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