VP-Leeb ad Oxonitsch: Friedliches Miteinander kann man nicht kaufen!

Zwei Millionen Euro teure Werbekampagne von Rot-Grün beschlossen

Wien (OTS) - Im gestrigen Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport beschloss Rot-Grün zum wiederholten Male eine Informationsoffensive rund um Weihnachten und den Jahreswechsel -Kostenpunkt diesmal schlanke 1.920.000 Euro. Allein diese Kampagne kostete den Steuerzahler damit in den letzten fünf Jahren knapp 10 Millionen Euro. Ziel, so die Begründung, sei es die vielfältigen Kultur- und Freizeitangebote, aber auch die Beratungseinrichtungen der Stadt (diese, wie die Vergangenheit gezeigt hat, freilich in nur geringem Ausmaße) rund um die Weihnachtsfeiertage in unserer Stadt darzustellen. Denn, so entnimmt man den Unterlagen, "die sichtbare Präsenz der Stadt für ihre Bewohner/innen, für ihre Besucher/innen trägt zum positiven Image der Stadt Wien bei und hängt damit auch mit dem friedlichen Miteinander zusammen".

Es stellt sich angesichts wirtschaftlich schwieriger Zeiten die Frage, so ÖVP Gemeinderätin und Mitglied des Ausschusses Isabella Leeb, wieso man einmal mehr eine solch teure Kampagne finanziert. Dass Weihnachten auf den 24. Dezember fällt und Silvester am 31. Dezember stattfindet ist den Wiener/innen, aber auch den zahlreichen Touristen, bekannt. Friedliches Miteinander kann man aber nicht kaufen und sei es mit noch so vielen Millionen. Es ist geradezu grotesk zu behaupten, dass diese Kampagne das friedliche Miteinander fördere, kritisiert Leeb. "Friedliches Miteinander muss man mit kluger, vorausschauender Politik ermöglichen. Friedliches Miteinander erreicht man nicht mit brutal durchgezogener grüner Klientelpolitik und der roten Duldung des Grünen Management by Chaos" so Leeb, die darauf verweist, dass die Stadtregierung aktuell daran arbeite, das Klima in Wien nachhaltig zu "vergiften". "Gegeneinander aufgehetzte Bürgergruppen - Autofahrer gegen Radfahrer, Parkplatzbesitzer gegen Parkplatzsucher, Bewohner gegen Betriebe - so schaut die derzeit gelebte Regierungspraxis der Rot-Grünen Koalition aus. Das kann man auch nicht mit knapp 2 Millionen Euro weginserieren", gibt Leeb Rot-Grün abschließend mit auf den Weg.

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