Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Um im Ernstfall gerüstet zu sein, setzt der Samariterbund auf regelmäßige Übungen

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober 2012 weist der Samariterbund darauf hin, wie wichtig regelmäßige Übungen für die österreichische Katastrophenhilfe sind.

"Großschadensereignisse und Katastrophen kommen plötzlich und unerwartet. Wenn es zum Ernstfall kommt, müssen Hilfekräfte wissen, was zu tun ist. Daher ist es im Vorfeld wichtig, Handlungsabläufe regelmäßig zu üben", erklärt Wolfgang Krenn, Leiter der Abteilung Einsatz beim Samariterbund

Vom 23. bis 25. November 2012 führt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs eine Großübung in Niederösterreich durch, an der über 250 SanitäterInnen des Samariterbundes mit über 50 Einsatzfahrzeugen teilnehmen. Folgendes Szenario wird angenommen: Durch anhaltende heftige Niederschläge, begleitet von orkanartigen Stürmen mit teils extremen Spitzengeschwindigkeiten, werden Teile "Fiktiviens" verwüstet. Die lokalen Einsatzkräfte sind nicht mehr in der Lage, die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Insbesondere die medizinische Versorgung ist beinahe vollständig zusammengebrochen. In "Unterfiktivien" wird der Katastrophenzustand ausgerufen, Hilfeersuchen ergehen an nationale und internationale Hilfskräfte.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs wird ersucht, bei der Bewältigung dieses Ereignisses zwei Hilfseinheiten in der Größenordnung von etwa 50 bis 60 Personen zu stellen, um im zugewiesenen Einsatzgebiet folgende Kernaufträge zu erfüllen

  • Basismedizinische Versorgung in einem MedCamp
  • Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung
  • Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes im Einsatzgebiet
  • Unterstützung anderer Einsatzkräfte in medizinischen Belangen

"Mehrmals im Jahr führt der Samariterbund Übungen durch, bei denen realistische Szenarien erprobt werden. Nur durch regelmäßiges Üben können die Einsatzkräfte die Handlungsabläufe optimal aufeinander abstimmen", so Wolfgang Krenn.

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