BZÖ-Grosz: "Wer Graz anders denken will, muss Graz erst einmal verstehen!"

BZÖ fordert von Nagl in offenem Brief die Beantwortung von fünf "Gedächtnisfragen"

Graz (OTS) - Einen offenen Brief richtete heute der Grazer BZÖ-Spitzenkandidat Abg. Gerald Grosz an ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl:

Herr Bürgermeister!

Im vorgezogenen Siegesrausch werden Sie sich heute einmal mehr von Ihren Funktionärinnen und Funktionären im Rahmen einer sündteuren Inszenierung abfeiern lassen. Passend zu Ihrem Politstil in den Räumlichkeiten der Grazer Messe. Jener Einrichtung, welche durch Ihre segensreiche Personalpolitik tiefrote Zahlen schreibt. Ihr "Wahlkrampf" trägt den Slogan: "Graz anders denken". Nun Herr Bürgermeister, wer Graz anders denken will, muss Graz erst einmal richtig verstehen. Wer Graz anders denken will, muss zuerst die nötige Sensibilität für die Wünsche und Sorgen der Grazerinnen und Grazer mitbringen.

Wie dürfen wir Ihre bisherige "Gedankenwelt" verstehen,

  • welche uns bereits mit knapp 1,3 Milliarden Euro verschuldet hat?
  • welche Politgünstlingen von ÖVP, SPÖ und Grünen ein warmes Platzerl in der Holding sichert?
  • welche das Geld der Steuerzahler für Prestigeprojekte hinauswirft?
  • welche den Grazerinnen und Grazern höchste Abgaben und Gebühren aufhalst?
  • welche dubiosen Investorengruppen im Umfeld der ÖVP satte Gewinne sichert?

Vielleicht hätten Sie die Güte diese Fragen heute im Rahmen Ihres Parteitages zu beantworten, bevor Sie vor Ihrem letzten personalpolitischen Aufgebot einmal mehr von der "Absoluten" träumen!

Gerald Grosz

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