AKNÖ-Hemm zu Finanztransaktionssteuer: Neue Bewegung ist Beweis dafür, dass man scheitern kann aber nicht aufgeben darf

Trifft in aller erster Linie jene, die nicht langfristig sondern kurzfristig ihr Geld anlegen - also Spekulanten

St. Pölten (OTS/nab) - "Geld wurde bereits im Mittelalter als "Fahrendes Gut" bezeichnet aber so rasch wie heute, hat sich Geld noch nie bewegt. Die neue Bewegung für eine Finanztransaktionssteuer, einer alten Forderung aus fast allen politischen Lagern, ist ein Beweis dafür, dass man zwar scheitern kann aber nicht aufgeben darf. Während man in den vergangen Jahren immer wieder am Widerstand einiger weniger scheiterte, erkennen heute immer mehr Staaten ihren nachhaltigen Nutzen. Ist doch die Finanztransaktionssteuer die zentrale Chance gleich mehrere Negativ-Aspekte der Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen: Mehr budgetäre Mittel für Europa, mehr Kontroll- und Regulierungsmöglichkeiten im EU-weiten Finanzwesen und sie trifft in erster Linie jene, die nicht lang- sondern kurzfristig ihr Geld anlegen - also Spekulanten. Auch wenn die Finanzwirtschaft nach staatlichen Subventionen wieder hohe Gewinne abliefert, ist der Schaden, den sie mit der Finanzkrise angerichtet hat, für die Menschen und Staaten noch immer deutlich spürbar. "Einer für alle, alle für einen" muss das Motto jetzt lauten, Insel-Lösungen für Großbritannien oder Schweden nach dem Motto "Aber nicht für mich", sind auf Dauer brandgefährlich. Hat sich doch gezeigt, dass bei einer Übervorteilung des Finanzwesens und einer Vernachlässigung der Realwirtschaft in kürzester Zeit ganze Staaten ins Wanken geraten können. Mit der Finanztransaktionssteuer würde die Finanzwirtschaft ein für alle Mal auch steuerlich mit der Realwirtschaft gleich gestellt und unsere europäische Wirtschaft würde auf zwei gleichgewichteten starken Beinen stehen", kommentiert AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm neue EU-weite Bestrebungen für eine Finanztransaktionssteuer.

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