Stellungnahme des Verbands FilmRegie Österreich zu Ulrich Seidls Filmen bei der Viennale 2012

Wien (OTS) - Österreichs Filmregisseurinnen und Filmregisseure zeigen sich verwundert über die Strategie der Viennale-Leitung, Welterfolge des österreichischen Kinoschaffens auf Programmplätze zu verweisen, die von den Filmschaffenden nur als Affront empfunden werden können. Diese Vorgehensweise steht in eklatantem Widerspruch zu den von internationalen Filmfestivals gepflegten Usancen. Sie ist allerdings und bedauerlicher Weise nur die jüngste von zahlreichen Manifestationen des zutiefst befremdlichen Verhältnisses der Viennale zum österreichischen Film. Wir betonen ausdrücklich, dass es in dieser Angelegenheit nicht um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um grundsätzliche künstlerische und filmpolitische Positionen. Die Entscheidung Ulrich Seidls, seine beiden in den Wettbewerben von Cannes und Venedig gefeierten Filme aus dem Programm der Viennale zurückzuziehen, genießt daher die Unterstützung, Sympathie und Solidarität der Kolleginnen und Kollegen des Verbands Filmregie.

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