VÖZ-Grünberger: "Vergleich der deutschen Journalisten-Union hinkt"

Appell an Journalistengewerkschaft: "Verbleibende Zeit sinnvoll nützen"

Wien (OTS) - "Dieser Vergleich hinkt gewaltig", betont Gerald Grünberger, Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ), in Hinblick auf die Aussagen der Deutschen Journalisten-Union. Es sei nicht zielführend, dass sich nun unbeteiligte Dritte in die Verhandlungen zum Journalisten-KV einmengen würden. Schließlich würde der Journalisten-Union Sachkenntnis über die 3,5 Jahreandauernden Verhandlungen fehlen.

Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Journalisten-Kollektivverträgen von Deutschland und Österreich:
"Unverständlich, dass sich die Deutsche Journalisten-Union für kollektivvertragliche Bestimmungen in Österreich einsetzt, von denen sie in ihrer Heimat nur träumen kann", so der VÖZ-Geschäftsführer. Schließlich bekommt ein Journalist in Deutschland 13,75 Monatsgehälter, der heimische Journalisten-KV sieht aktuell 15 vor. Auch Kündigungsfristen von bis zu einem Jahr kennen die deutschen Journalisten nicht.

Grünberger appelliert weiters an die österreichische Journalistengewerkschaft: "Wir sollten die verbleibende Zeit sinnvoll nützen. Der VÖZ kämpft weiterhin für einen fairen Vertragsabschluss im Interesse der jüngeren Mitarbeiter."

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